Nach einer starken Spielzeit in der 2. Klasse Traisental, die der SC Pyhra auf Platz zwei mit 54 Punkten abschloss, blickt Trainer Peter Obritzberger zufrieden zurück – ohne in Euphorie zu verfallen. „Es war für uns eine Megasaison, mit der niemand gerechnet hat“, sagt er, und stellt klar, worauf er jetzt setzt: „Kontinuität ist bei Pyhra an erster Stelle.“ Die Sommerpause ist kurz, die Stimmung locker, und der Blick richtet sich bereits auf eine ruhige, zielgerichtete Vorbereitung.

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Wenn Peter Obritzberger von der abgelaufenen Saison erzählt, fällt zuerst das Wort „Megasaison“. Der Pyhra-Coach ordnet den Lauf seiner Mannschaft trotzdem nüchtern ein: „Es war für uns eine Megasaison, mit der niemand gerechnet hat – vielleicht nur ich insgeheim. Die Spieler haben voll mitgezogen.“ Seine Erklärung ist simpel und klingt nach Kabine statt Konferenzraum: „Die Mannschaft zieht an einem Strang, ist hungrig und will Erfolge. Ich möchte niemanden hervorheben, weil die Truppe die Basis ist.“ Der zweite Platz nach 26 Runden und 54 Zähler unterstreichen das Bild eines Teams, das früh zueinanderfand und dann kaum noch aus der Spur geriet. Auch die Stimmung passt: „Ich würde nicht von Aufbruchsstimmung sprechen, aber es ist sehr locker und sehr harmonisch bei uns.“
Während anderswo Listen geschrieben und Kader umgebaut werden, bleibt es in Pyhra erstaunlich leise. „Kontinuität ist bei Pyhra an erster Stelle. Die Mannschaft bleibt so, wie sie ist – keine Abgänge, keine Zugänge“, betont Obritzberger. Auch medizinisch kam die Truppe gut durch: „Wir sind sehr gut durch die Saison gekommen. Nur leichte Blessuren, die in zwei, drei Wochen erledigt sind.“ Im Umfeld ändert sich ebenfalls wenig. „Betreuerteam und Verein bleiben gleich“, sagt der Coach, verweist aber auf eine kleine Ausnahme: „Unser Stadion, ohnehin ein feines Schmuckstück, wird ein bisschen saniert. Die ersten zwei, drei Wochen können wir daher nicht am eigenen Platz trainieren.“ Für die Planung bedeutet das: kurze Umstellung, aber kein Drama. Der Tenor bleibt freundlich-gelassen. Oder wie es Obritzberger zusammenfasst: „Bei uns ist alles okay.“
Am 13. Juli startet Pyhra in die Vorbereitung – ohne großes Tamtam, aber mit einem sauberen Plan. „Wie in jeder Vorbereitung werden wir im Grundlagenausdauerbereich wieder etwas tun“, erklärt Obritzberger. Trainiert wird dreimal pro Woche, dazu gibt es wöchentlich ein Testspiel. „Wir werden auch gegen den einen oder anderen höherklassigen Verein spielen“, kündigt der Trainer an. Konkrete Saisonziele will er erst nach der Auslosung nennen: „Ich möchte die Ziele erst festlegen, wenn wir wissen, wer unsere Gegner sind und wie die Liga aussieht.“ Beeindruckt hat ihn in dieser Spielzeit vor allem der Meister USC Markersdorf – und doch setzte Pyhra ein Ausrufezeichen: „Nur mit einer Niederlage durchgegangen – und die haben wir ihnen zugefügt. Ich wünsche Markersdorf alles Gute in der ersten Klasse, sie werden dort eine gute Figur machen.“ Für Pyhra bleibt der Fokus auf dem eigenen Weg: gesund bleiben, das gute Gefühl mitnehmen und die Stabilität der letzten Monate in den Herbst tragen. „Wir freuen uns auf die neue Saison“, sagt Obritzberger – ohne großes Getöse, aber mit spürbarer Vorfreude.