In der 2. Klasse Traisental setzte sich SG Traisen/St.Veit im Spitzenspiel gegen FCU Frankenfels/Schwarzenbach mit 3:0 durch. Zur Pause war die Partie noch offen, danach legten die Gastgeber aber deutlich zu. Obmann Marco Birgfellner sprach von einer Mannschaft, die nach der Pause „wie ausgewechselt“ aus der Kabine kam – und genau so entwickelte sich dann auch dieser Heimsieg.

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Viel hatte in den ersten 45 Minuten noch nicht auf einen klaren Heimsieg hingedeutet. Birgfellner beschrieb die Anfangsphase und die gesamte erste Halbzeit als „eigentlich ein ziemlich abwartendes Spiel, keine großen Szenen“. Das passte auch zum 0:0 zur Pause. Traisen/St.Veit tat sich nach seiner Einschätzung schwer, richtig in die Partie zu kommen, während auch die Gäste die Begegnung nicht entscheidend öffnen konnten. Erst unmittelbar nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Jan Omelka brachte die Heimelf in der 48. Minute mit 1:0 in Führung, und genau dort sah Birgfellner den Moment, in dem die Partie in die Richtung der Gastgeber kippte: „Ab dem ersten Tor in der 48. Minute sind wir dann in Fahrt gekommen.“
Mit dem frühen Tor im Rücken blieb die SG in der zweiten Halbzeit das aktivere Team und konnte den Druck deutlich erhöhen. Kapitän Manfred Obermaier legte in der 60. Minute das 2:0 nach, ehe Jan Omelka mit seinem zweiten Treffer des Tages in der 80. Minute den Schlusspunkt setzte. Für Birgfellner war genau diese Folge an Treffern der Schlüssel zum Heimsieg. „Das schnelle 1:0 in der 48. Minute und dann rund fünfzehn Minuten später das 2:0 – damit war die Partie irgendwie schon entschieden“, sagte der Obmann. Frankenfels tat sich laut seiner Einschätzung mit der Spielweise der Gastgeber nach der Pause „schwer“ und fand darauf keine richtige Antwort mehr.
Besonders zufrieden war Birgfellner mit dem Auftritt seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel, weil er darin auch die Wirkung der Halbzeitansprache sah. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit eher schwergetan und schwer ins Spiel gefunden. Ich glaube, dass die Pausenansprache des Trainers genutzt hat. Die Mannschaft ist dann in der zweiten Halbzeit wie ausgewechselt rausgekommen und hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagte er. Ganz ohne Mahnung wollte er den Auftritt aber nicht stehen lassen. „Wir müssen das über zwei Halbzeiten spielen und nicht über eine.“ Den Gegner hätte er, aufgrund der Ergebnisse der ersten 5 Runden und der Tabelle etwas stärker eingeschätzt; nach seiner Wahrnehmung war Frankenfels zudem ersatzgeschwächt. 2–3 Schlüsselspieler haben den Frankenfelser gefehlt. Trotzdem ist Frankenfels eine gute und ungemütliche Mannschaft. Strittige Szenen sah er keine, dem Schiedsrichter stellte er ein gutes Zeugnis aus. Mit dem 3:0 behauptet Traisen/St.Veit jedenfalls die Tabellenführung und nimmt aus diesem Spitzenspiel vor allem eine starke zweite Hälfte mit.