Spielberichte

Schroffenauer und Tiffi treffen: Wilhelmsburg belohnt starke erste Hälfte

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FCU Frankenfels
ASK Wilhelmsburg

In der 2. Klasse Traisental hat FCU Frankenfels/Schwarzenbach gegen ASK Wilhelmsburg mit 0:2 verloren. Die Gäste hatten laut Obmann Jürgen Pinczker vor allem vor der Pause klar mehr vom Spiel, brauchten aber bis zur 39. Minute, um sich erstmals zu belohnen. Als Peter Tiffi nach 70 Minuten auf 2:0 stellte, war die Partie aus Sicht der Wilhelmsburger entschieden. Am Ende stand damit ein verdienter Auswärtssieg.

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Wilhelmsburg drückt lange auf die Führung

Dass die Wilhelmsburger aus Frankenfels etwas mitnehmen wollten, war laut Pinczker von Beginn an zu sehen. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. Wir hatten von Beginn an einige gute Chancen, die zu Toren hätten führen müssen“, sagte er nach dem Spiel. Seine Mannschaft hatte also früh mehr vom Spiel und blieb über weite Strecken das aktivere Team, auch wenn der Ertrag zunächst ausblieb. Erst in der 39. Minute fiel das 1:0, das den Aufwand der Gäste endlich sichtbar machte. Patrick Schroffenauer verwertete einen hohen Ball im Strafraum zur Führung, die gleichzeitig auch den Halbzeitstand bedeutete. Für Pinczker passte dieses 1:0 gut zum Verlauf vor der Pause, weil Wilhelmsburg bis dahin „klar spielbestimmend“ gewesen sei.

Frankenfels kommt besser hinein, Tiffi setzt den Schlusspunkt

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie offener, und genau diesen Abschnitt hob Pinczker in seiner Einordnung besonders hervor. „In der zweiten Halbzeit ist Frankenfels besser geworden, und es war ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte der Wilhelmsburger Funktionär. Die Gastgeber kamen also deutlich besser aus der Kabine und waren nach seiner Einschätzung bis etwa zur 65. Minute auf Augenhöhe. Dazu passte auch, dass Wilhelmsburg in dieser Phase „zwei brenzlige Situationen“ überstehen musste. Entscheidend war dann die 70. Minute. Patrick Schroffenauer bereitete mustergültig vor, Peter Tiffi blieb im Eins-gegen-eins gegen den Tormann eiskalt und stellte auf 2:0. Für Pinczker war genau das der Moment des Spiels: „Definitiv das 2:0 in der 70. Minute, weil das dem Spiel die Vorentscheidung gab.“

Starkes Kollektiv, frische Einwechselspieler und ein fairer Nachmittag

Dass Wilhelmsburg den Vorsprung am Ende sauber ins Ziel brachte, führte Pinczker nicht auf einen einzelnen Spieler zurück, sondern auf die Mannschaft als Ganzes. „Wir sind im Kollektiv stark aufgetreten und haben 90 Minuten eine konstant starke Leistung gebracht, ohne große Tiefs“, sagte er. Besonders zufrieden war er auch mit den Spielern, die von der Bank kamen. „Die Einwechselspieler waren von der ersten Sekunde an voll im Spiel, und wir hatten dadurch keinen Leistungsabfall.“ So erklärte er auch, warum der Sieg für ihn unterm Strich verdient war. Dazu kam ein ruhiger Rahmen: Pinczker sprach von einem sehr fairen Gegner und fand auch für den Unparteiischen klare Worte. „Der Schiedsrichter hat eine sehr gute Leistung geboten, hatte das Spiel über 90 Minuten unter Kontrolle.“ Für Wilhelmsburg ist das 2:0 damit nicht nur ein sauber herausgespielter Auswärtssieg, sondern nach zehn Runden auch ein weiterer Schritt nach vorne: Die Mannschaft hält nun bei 20 Punkten und bleibt in der Spitzengruppe auf Rang drei.

2. Klasse Traisental: FCU Frankenfels : Wilh.burg - 0:2 (0:1)

  • 70
    Peter Tiffi 0:2
  • 39
    Patrick Schroffenauer 0:1