Emotionaler Abend in der 2. Klasse Triestingtal: FCM Traiskirchen KM II empfing FC AS Logistik Tribuswinkel – und Trainer Ayoub Boutarbouch ordnete die Partie klar ein. Vor der Pause sah er sein Team am Drücker, nach der Pause den Gegner. Seine Bilanz: zahlreiche eigene Möglichkeiten, Tribuswinkel bei Standards gefährlicher und ein intensives Duell zwischen Technik und Zweikampf. Zudem lobte er die Spielleitung und betonte die hohen Ballbesitzanteile seiner Mannschaft. Den Blick richtete er bereits auf die nächste Aufgabe und die eigene Systemstärke.

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Zwei unterschiedliche Hälften prägten den Abend. „Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, in der zweiten Halbzeit war Tribuswinkel am Drücker.“ Bis zur Pause erspielte sich Traiskirchen zahlreiche Möglichkeiten – und nutzte kurz vor dem Wechsel eine davon: In Minute 45 traf Luca Herzog zum 1:0, was den Rhythmus des Spiels treffend widerspiegelte. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste zunehmend die Initiative, ohne dass die Partie an Intensität verlor.
Beim Chancenvergleich blieb Boutarbouch selbstkritisch und zufrieden zugleich. Ein höherer Sieg wäre möglich gewesen, ein Remis angesichts der Tribuswinkler Druckphase nach der Pause ebenfalls nicht unverdient. Gleichzeitig hob er das Potenzial seiner Offensive hervor. Beim Ballbesitz verortete er klare Vorteile bei seinem Team: „Wir haben meist mehr den Ball als der Gegner – heute ebenfalls. Aus meiner Sicht waren wir in diesem Punkt klar überlegen.“
Bei ruhenden Bällen sah der Coach Vorteile beim Gegner; insgesamt bewertete er die Partie als griffig und technisch sauber – eine Mischung aus Körpereinsatz und fußballerischer Qualität. Besonderes Lob erhielt der Unparteiische: Er ließ viel laufen, griff bei Härte entschlossen ein und traf die wesentlichen Entscheidungen souverän.
Den Blick nach vorn richtet Boutarbouch bereits auf die nächste Aufgabe: ein gut organisiertes Team mit klarem System. Zugleich unterstrich er die Flexibilität im eigenen Kader: Woche für Woche werden Formation und Aufstellung angepasst, um die Spieler dort einzusetzen, wo sie dem Team am meisten helfen.