In der 2. Klasse Triestingtal hat sich SC Pfaffstätten mit einem 9:1 gegen 1. SC Sollenau den Meisterabend versüßt. Der bereits feststehende Titelträger führte zur Pause schon 7:1 und ließ danach nichts mehr anbrennen. Trainer Thomas Markytan sprach von einem „sehr, sehr guten Spiel“ seiner Mannschaft und sah die Partie schon früh auf die eigene Seite kippen. Vor allem die Anfangsphase und die Effizienz vor dem Tor waren für ihn die Gründe für den klaren Heimsieg.

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Viel Zeit brauchte Pfaffstätten nicht, um das Ergebnis in eine klare Richtung zu schieben. In der 8. Minute brachte Simon Hofstädter die Gastgeber in Führung, nur eine Minute später legte Martin Staudinger das 2:0 nach. Als Martin Pell in der 12. Minute bereits auf 3:0 stellte, war die Anfangsphase aus Sicht von Thomas Markytan praktisch schon die Vorentscheidung. „Nach gut zehn Minuten, als wir das dritte Tor geschossen haben, hatte ich das Gefühl, dass die Partie endgültig in unsere Richtung kippt“, sagte der Trainer. Bis zur Pause ging es in derselben Tonart weiter: Pell erhöhte in Minute 26 auf 4:0, Marvin Gager traf zum 5:0, Sebastian Fromm zum 6:0 und Paul Zimmermann zum 7:0. Dass Samed Özmen kurz vor dem Seitenwechsel auf 7:1 verkürzte, änderte am klaren Halbzeitbild nichts mehr.
Markytan machte nach dem Spiel vor allem zwei Punkte für den Kantersieg verantwortlich: die Art, wie seine Mannschaft gemeinsam auftrat, und die Konsequenz vor dem Tor. „Unsere größte Stärke war das kollektive Zusammenspiel, die überlegene Laufarbeit und diesmal die Effizienz vor dem Tor“, fasste er zusammen. Genau das spiegelte sich auch im Ergebnis wider, denn nach dem 7:1 zur Pause dauerte es nur wenige Minuten, bis Pfaffstätten noch zweimal nachlegte. In der 50. Minute stellte Gager mit seinem zweiten Treffer auf 8:1, zwei Minuten später schnürte auch Zimmermann seinen Doppelpack zum 9:1-Endstand. „Wir konnten zur Abwechslung einmal unsere Chancen in vielen Toren nutzen“, sagte Markytan, der deshalb von einem „sehr angenehmen Abend“ sprach.
Der Pfaffstätten-Coach rückte bei aller Freude aber auch die Rahmenbedingungen zurecht. „Ausschlaggebend war sicher das dritte oder vierte Tor. Ab dem Zeitpunkt hat sich Sollenau teilweise aufgegeben und konnte sich auch aufgrund der Hitze nicht mehr wehren“, meinte Markytan. Entsprechend schwer fiel es ihm diesmal sogar, nach einem so deutlichen Sieg konkrete Baustellen zu nennen. „Bei so einem Ergebnis gegen einen Gegner, der sich aufgegeben hat und sicher nicht den besten Tag hatte, ist es schwierig, Verbesserungspotenzial zu sehen“, sagte er. Auch über den Gegner sprach er respektvoll und nüchtern: „Der Gegner hatte einfach keinen guten Tag. Sonst kann man das nicht erklären, dass sie hier 9:1 untergehen.“ Dazu kam für ihn eine ruhige Spielleitung. „Der Schiedsrichter hat das Spiel ordentlich und gut geleitet“, so Markytan.
Am Ende stand damit nicht nur ein 9:1, sondern auch ein Abend, der für den Meister kaum besser hätte laufen können. Markytan sagte offen, dass seine Mannschaft mit dem Wissen um den bereits fixierten Titel „ein sehr, sehr gutes Spiel aufgezogen“ habe. Nach dem klaren Heimsieg ging der Blick deshalb nicht mehr auf lange Analysen, sondern direkt in den Ausklang des Tages. „Ich bin froh, dass wir 9:1 gewonnen haben und uns anschließend auf unsere tolle Meisterfeier konzentrieren durften und uns würdig vor dem Heimpublikum verabschiedet haben“, sagte der Trainer. Für Pfaffstätten war dieser Auftritt damit nicht bloß ein weiterer Sieg, sondern ein rundes Ende eines ohnehin erfolgreichen Abends.