In der 2. Klasse Triestingtal hat FC AS Logistik Tribuswinkel beim SC Günselsdorf einen 2:1-Auswärtssieg geholt und damit auch das zweite Saisonspiel gewonnen. Trainer Kenan Yildirim sah seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit klar im Vorteil. Trotz zweier verletzungsbedingter Umstellungen habe Tribuswinkel laut dem Coach den Plan nicht verloren, wenig zugelassen und sich mit „sehr guten drei Punkten“ belohnt.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Kenan Yildirim hatte nach dem 2:1 wenig Zweifel daran, wie er diese Partie einordnet. „Wir waren über neunzig Minuten klar besser“, sagte der Trainer nach dem Auswärtssieg. Tribuswinkel ging schon in der 12. Minute durch Matthias Holzer mit 1:0 in Führung und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb seine Mannschaft aus Sicht des Coaches das aktivere Team und baute die Führung in der 68. Minute aus. Gerade dieses 2:0 war für Yildirim der entscheidende Treffer. „Ein super Ballgewinn von Joshua Weiss, und Florian Scharz hat dann aus sechzehn Metern genau in den Winkel getroffen“, schilderte er die Szene. Dass Günselsdorf durch Filip Jandrijevic in der 82. Minute noch auf 1:2 verkürzte, änderte an seiner grundsätzlichen Bewertung nichts mehr.
Für den Tribuswinkel-Coach lag der wichtigste Moment des Nachmittags nicht nur in einem Tor, sondern auch in den Umständen rund um das Spiel. „Der wichtigste Moment war, dass sich zwei Spieler aufgrund sehr schlechter Platzverhältnisse verletzt haben“, erklärte Yildirim. Seine Mannschaft musste deshalb im Lauf der Partie umstellen, verlor nach seiner Darstellung aber nicht den Faden. „Wir haben gewusst, dass es eine schwere, kampfbetonte Partie wird. Läuferisch und kämpferisch waren wir sehr gut, und das hat es ausgemacht. Taktisch haben wir alles gut umgesetzt“, sagte er. Genau darin sah er den Grund, warum Tribuswinkel trotz der Änderungen bei der eigenen Linie blieb und das Spiel weiterhin auf seiner Seite hielt. Auch mannschaftlich gefiel ihm der Auftritt, weil viel Laufarbeit nötig gewesen sei und die Umstellungen trotzdem funktioniert hätten.
Auch den Auftritt des Gegners beurteilte Yildirim klar. „Günselsdorf ist fast nie gefährlich geworden. Bis auf ein, zwei kleine Chancen hatten sie nie richtige Chancen“, meinte der Trainer. Damit erklärte er auch, warum er den knappen Endstand nicht als Zeichen eines offenen Spiels verstand. „Der Sieg war nie gefährdet“, sagte er und sprach am Ende von „sehr guten drei Punkten“. Selbst rund um den Unparteiischen gab es aus seiner Sicht keinen großen Gesprächsstoff. „Im Großen und Ganzen hat er ganz gut gepfiffen“, so Yildirim. Für Tribuswinkel ist dieses 2:1 damit mehr als nur ein weiterer Erfolg an einem schwierigen Platz. Nach zwei Runden hält die Mannschaft bei sechs Punkten und liegt in der Tabelle auf Rang drei. Der Start ist damit gelungen, vor allem weil die Gäste laut ihrem Trainer genau jene kämpferische und läuferische Partie angenommen haben, die in Günselsdorf nötig war.