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"Nach der Pause haben die Jungs komplett aufgedreht" – Tribuswinkel macht aus dem 1:1 noch ein klares 4:1

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FC Tribuswinkel
1. SC Sollenau

In der 2. Klasse Triestingtal hat FC AS Logistik Tribuswinkel am Freitagabend gegen den 1. SC Sollenau mit 4:1 gewonnen. Nach einem 1:1 zur Pause zogen die Gastgeber im zweiten Durchgang davon und machten den Heimsieg mit drei Toren nach dem Wechsel klar. Trainer Kenan Yildirim sah den Unterschied vor allem in der Reaktion seiner Mannschaft nach der Pause: "In der zweiten Halbzeit haben die Jungs komplett aufgedreht und ihre Qualität gezeigt."

Fußballspieler mit Ball in Bewegung

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Nach ausgeglichenem Pausenstand kam der klare Unterschied erst später

Zur Halbzeit war die Partie noch offen, auch wenn Tribuswinkel nach Ansicht des eigenen Trainers schon davor mehr vom Spiel hatte. Florian Scharz brachte die Gastgeber in der 27. Minute mit 1:0 in Führung, doch kurz vor dem Seitenwechsel stellte Daniel Schmidt mit dem 1:1 in Minute 44 wieder auf Anfang. Genau diese erste Hälfte ordnete Yildirim trotz der Führung kritisch ein. "In der ersten Halbzeit sind wir nicht so richtig ins Spiel gekommen", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Sein Gesamturteil fiel trotzdem klar aus. "Über die 90 Minuten waren wir klar die bessere Mannschaft." Das 1:1 zur Pause war aus seiner Sicht also weniger ein Zeichen dafür, dass seine Mannschaft keinen Zugriff hatte, sondern eher der Zwischenstand eines Spiels, in dem Tribuswinkel sein Niveau erst nach dem Wechsel voll auf den Platz brachte.

Das 2:1 brachte die Partie auf Tribuswinkels Seite

Den Moment, in dem das Spiel endgültig in die richtige Richtung lief, verortete Yildirim rund um die Halbzeitpause. "Eigentlich nach der Ansprache in der Halbzeit. Ich habe bei jedem Spieler gesehen, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollen", erklärte er. Auf dem Platz zeigte sich das dann auch im Ergebnis. Almedin Dzafic stellte in der 64. Minute auf 2:1 und gab Tribuswinkel damit die Führung zurück. Für Yildirim war dieses Tor ein ganz wichtiger Punkt im Spiel. "Das 2:1 war ganz wichtig, und nach dem 3:1 war es für uns schon klar entschieden." Dieses 3:1 erzielte Denis-Calin Jivici in der 83. Minute, ehe Joshua Weiss nur drei Minuten später mit dem 4:1 den Endstand herstellte. Aus einem offenen Spiel war damit in der Schlussphase noch ein deutlicher Heimsieg geworden.

Schnelles Umschalten, gute Chancenverwertung und trotzdem ein klarer Auftrag

Besonders zufrieden war der Tribuswinkler Trainer mit dem, was seine Mannschaft nach der Pause inhaltlich auf den Platz brachte. "Wir haben in der zweiten Halbzeit das umgesetzt, was wir trainiert haben: schnell in die Offensive umschalten und vor dem Tor die Chancen kalt ausnutzen", sagte Yildirim. Dazu passte auch seine weitere Analyse, wonach seine Mannschaft "klar dominierend" gewesen sei und dem Gegner "fast keine Chance zugelassen" habe. Den Auftritt von Sollenau stufte er nüchtern ein und sagte: "Die waren eigentlich ganz okay." Auch für den Schiedsrichter fand er positive Worte: "Der Schiedsrichter hat das Spiel über 90 Minuten komplett unter Kontrolle gehabt und eine sehr gute Partie gepfiffen." Trotz des klaren 4:1 wollte Yildirim den Abend aber nicht nur als Bestätigung verstehen. "Wir müssen die Spielweise konzentriert über 90 Minuten durchziehen", forderte er. Genau darin sieht er den nächsten Schritt. Mit dem Heimsieg hält Tribuswinkel nach fünf Runden bei zwölf Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga.

2. Klasse Triestingtal: FC Tribuswinkel : SC Sollenau - 4:1 (1:1)

  • 86
    Joshua Weiss 4:1
  • 83
    Denis-Calin Jivici 3:1
  • 64
    Almedin Dzafic 2:1
  • 44
    Daniel Schmidt 1:1
  • 27
    Florian Scharz 1:0