In der 2. Klasse Triestingtal hat FC AS Logistik Tribuswinkel am Freitagabend in Runde zehn gegen ASK Ebreichsdorf II einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Heimsieg verwandelt. Trainer Kenan Yildirim sprach von einem "sehr schwierigen Spiel", war aber vor allem mit der Reaktion seiner Mannschaft zufrieden: Nach dem Gegentor kam Tribuswinkel zurück, drehte die Partie noch vor der Pause und ließ danach kaum mehr etwas zu.

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Yildirim beschrieb die Partie als Spiel, in dem seine Mannschaft eigentlich ordentlich begonnen hatte, sich für diesen Start aber zunächst nicht belohnte. "Es war ein sehr schwieriges Spiel. Wir haben gut gestartet, auch gute Chancen bis zum Torabschluss herausgespielt, aber nie den letzten Schuss aufs Tor zusammengebracht", sagte der Tribuswinkler Trainer. Das erklärt auch, warum die Gastgeber trotz guter Anfangsphase zuerst in Rückstand gerieten. In der 32. Minute traf Noah Hammerl zum 0:1 für Ebreichsdorf II. Entscheidend war aus Sicht von Yildirim aber, dass seine Mannschaft auf diesen Moment sofort eine Antwort fand. Nur drei Minuten später glich Matthias Holzer zum 1:1 aus, ehe Florian Scharz in der 42. Minute noch vor der Pause auf 2:1 stellte. Mit diesem Doppelschlag hatte Tribuswinkel die Partie bis zum Halbzeitpfiff komplett gedreht.
Für Yildirim lag der Schlüssel zum Heimsieg ganz klar in dieser Phase nach dem Gegentor. "Dass wir nach dem Rückstand wieder Charakter gezeigt haben und das Spiel gedreht haben", nannte er als wichtigsten Moment des Abends. Noch deutlicher wurde er, als er auf die Tore vor dem Seitenwechsel zu sprechen kam. "Der Ausgleich beziehungsweise die Führung vor der Halbzeit war für uns ausschlaggebend für den Sieg", sagte er. Dazu passte auch seine Einordnung der beiden Treffer zum 1:1 und 2:1. "Wir haben nach dem 0:1 wieder angefangen, besser ins Spiel reinzukommen. Durch ein schönes Standardtor und ein super Weitschusstor sind wir in Führung gegangen." Mehr brauchte Tribuswinkel an diesem Abend auch nicht, denn das 2:1 zur Pause war die Grundlage dafür, die Partie in der zweiten Hälfte aus einer besseren Position heraus zu verwalten.
Dass es nach der Pause bei diesem 2:1 blieb, führte der Trainer vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. "Wir sind stabil gestanden, kompakt gestanden und haben dem Gegner fast nichts zugelassen in der Defensive", sagte Yildirim. Genau dieses Bild hatte er auch vom Gegner erwartet, denn Ebreichsdorf II schätzte er im Vorfeld richtig ein. "Es ist eine junge, spritzige Mannschaft. Das haben wir von Anfang an gewusst, dass sie niemals aufgeben und dass wir eben dagegenhalten müssen." Tribuswinkel tat genau das und brachte die knappe Führung damit über die Zeit. Diskussionen um die Spielleitung wollte Yildirim ebenfalls keine aufmachen. "Der Schiedsrichter war eigentlich ganz gut." Mit dem Heimsieg hält Tribuswinkel nach zehn Spielen bei 18 Punkten und bleibt damit im oberen Bereich der Tabelle gut dabei.