In der 2. Klasse Wachau/Donau setzte sich der USC Fels am 23. Spieltag mit 3:0 gegen den USV Furth durch. Nach torloser erster Halbzeit brachte ein schneller Doppelschlag von Simon Lackner (69., 72.) die Entscheidung, Tomas Sedlacek machte in der Schlussphase alles klar. Furths Sportlicher Leiter Gerald Schabasser sprach von einer ordentlichen ersten Hälfte, dann aber fehlte der Zugriff – und Fels nutzte seine Chancen kalt.

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Bis zur Pause lief aus Further Sicht vieles nach Plan. Gerald Schabasser, Sportlicher Leiter des USV, fasste die ersten 45 Minuten so zusammen: „Grundsätzlich war die erste Halbzeit ausgeglichen, mit etwas Chancenüberlegenheit von Fels.“ Der 0:0-Pausenstand passte dazu. Furth stand kompakt, arbeitete konsequent gegen den Ball und hielt den Favoriten lange weg vom Tor, ohne selbst große Nadelstiche zu setzen. Beide Teams tasteten sich ab, Fels hatte etwas mehr vom Spiel, doch die klaren Wege in den Strafraum fehlten noch – ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Genauigkeit im letzten Drittel auf beiden Seiten nicht reichte.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. „Nach der Pause hat sich unsere Mannschaft selbst aus dem Spiel genommen, wir hatten keinen Zugriff mehr, es war Unordnung drin“, sagte Schabasser. Fels wurde im Aufbau mutiger und im Abschluss zielstrebiger – „Fels war nach der Pause dominant, im Aufbau wie im Abschluss“, so der Sportchef. Der Druck zahlte sich ab Minute 69 aus: Simon Lackner machte das 1:0, nur drei Minuten später legte er zum 2:0 nach. Dieser Doppelschlag nahm Furth die Luft. „Fels war in der zweiten Halbzeit sehr effektiv. Wir konnten nichts mehr zulegen, einige Spieler waren unter ihrer Normalform. Wenn man nicht hundertprozentig abruft, kann man zurzeit nicht bestehen“, erklärte Schabasser. In der Schlussphase setzte Tomas Sedlacek mit dem 3:0 (80.) den Deckel drauf – Fels nutzte seine Chancen eiskalt, Furth fand keine Antworten mehr.
Trotz der klaren Niederlage blieb Schabasser fair in der Einordnung. „Wir gratulieren Fels zu diesem Sieg“, sagte er und hielt fest, wo es hakte: „Uns hat vor allem im Offensivbereich etwas gefehlt, einige arrivierte Spieler konnten ihre Form nicht abrufen.“ Positives nahm er dennoch mit: „Die Defensive hat bis zum 1:0 ordentlich funktioniert.“ Zur Leitung meinte er: „Im Großen und Ganzen war alles okay, bis auf ein paar verwirrende Szenen.“ In der Tabelle steht Fels mit 50 Punkten auf Rang zwei, Furth hält bei 28 Zählern und Platz sieben. Für die kommenden Aufgaben lautet der Auftrag klar: Zugriff behalten, Ordnung wahren und vorne wieder mehr abrufen.