Klarer Auftritt in der 2. Klasse Wachau/Donau: Der SC Hadersdorf gewinnt beim USC Grafenwörth mit 7:0 (2:0). Fabian Palk eröffnete in Minute 17, Matthias Poschenreithner legte vor der Pause nach; nach dem Seitenwechsel trafen Patrick Neugebauer, Doppelpacker David Schrabauer, Tobias Trybus und Hulusi Akkus. Sektionsleiter Marco Flicker spricht von einem wichtigen Sieg und hebt den Matchplan sowie das schnelle 3:0 nach der Pause als entscheidenden Moment hervor.

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Hadersdorf brachte von Beginn an Ruhe ins Spiel, ließ den Ball laufen und wartete geduldig auf die Lücke. Genau so hatte es Sektionsleiter Marco Flicker angekündigt: „Wir haben sehr kontrolliert gespielt, viel Ballbesitz gehabt und waren geduldig. Wir haben nicht zu viel Risiko genommen.“ Nach gut einer Viertelstunde zahlte sich die Herangehensweise erstmals aus: Fabian Palk stellte in der 17. Minute auf 0:1. Grafenwörth stand weiter tief und suchte seine Chance über Konter, was Flicker bestätigte: „Der Gegner war, wie erwartet, defensiver eingestellt und hatte in Halbzeit eins auch gute Konter.“ Kurz vor dem Seitenwechsel folgte der Nackenschlag für die Hausherren: Matthias Poschenreithner erhöhte in Minute 41 auf 0:2 – ein Zeitpunkt, der aus Hadersdorfer Sicht Gold wert war. „Das Tor vor der Halbzeit war natürlich wichtig“, betonte Flicker. Mit der 2:0-Führung ging es in die Kabinen.
Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, setzten die Gäste nach. In Minute 52 traf Patrick Neugebauer zum 0:3 – und legte damit den Grundstein für einen sorgenfreien Auswärtsabend. „Mit dem 3:0 war die Partie entschieden. Patrick hat seine sehr starke Leistung gekrönt, hat den Ball am Sechzehner angenommen und direkt ins Kreuzeck versenkt“, schilderte Flicker. Mit der klaren Führung im Rücken spielte Hadersdorf befreit auf und blieb am Drücker. David Schrabauer erhöhte in der 67. und 70. Minute binnen drei Minuten auf 0:4 und 0:5, ehe Tobias Trybus nur Augenblicke später das 0:6 (71.) nachlegte. Den Schlusspunkt setzte Hulusi Akkus in der 82. Minute zum 0:7. „Nach dem schnellen Tor nach der Pause konnten wir leichter aufspielen“, so Flicker.
In der Analyse blieb Flicker bei seiner Linie. Der Auftritt passte exakt zum Matchplan, den die Mannschaft konsequent durchzog: „Wir haben uns an unseren Plan gehalten, kontrolliert gespielt und dann die Tore gemacht.“ Gleichzeitig zollte er dem Gegner Respekt: Grafenwörth war eher defensiv eingestellt und über Konter gefährlich. Zum Glück haben wir das in der gefährlichen Zone unterbunden.“ Ein Lob gab es für den Schiedsrichter: „Es gab keine strittigen Szenen, der Schiedsrichter hat das Spiel sehr gut geleitet.“ Unterm Strich war es für Hadersdorf ein „verdienter Sieg“, wie Flicker betonte – auch, weil das Team Moral, Fokus und Geduld zeigte. Mit dem 7:0 im Rücken will der SCH die gezeigte Kontrolle und Effizienz in die nächsten Aufgaben mitnehmen.