In der 2. Klasse Wachau/Donau musste sich Langenrohr II in Runde drei dem SV Sieghartskirchen mit 0:1 geschlagen geben. Das frühe Tor von Danijel Matos aus der 6. Minute reichte den Gästen, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Trainer René Schilcher sah seine Mannschaft zwar spielerisch stärker, machte nach der Partie aber die fehlende Abstimmung und zu wenig Durchschlagskraft im Offensivspiel als Hauptgründe aus.
Die Partie bekam aus Sicht der Gastgeber früh eine klare Richtung. Bereits in der 6. Minute traf Danijel Matos zum 0:1 für die Gäste, nachdem Sieghartskirchen laut René Schilcher mit der ersten Chance erfolgreich war. Der Langenrohr-Trainer sprach von einem etwas glücklichen Treffer. Bis zur Pause blieb es bei diesem Spielstand. Damit lief Langenrohr II über weite Strecken einem frühen Rückstand nach, ohne diesen noch vor dem Seitenwechsel ausgleichen zu können.
Gerade dieser Verlauf passte für Schilcher zu seinem Gesamtbild der Begegnung. „Wir waren eigentlich die spielerisch stärkere Mannschaft, haben es aber leider versäumt, im letzten Drittel Chancen zu kreieren“, sagte er nach dem Schlusspfiff. Für den Langenrohr-Coach lag der Knackpunkt also nicht in einer einzelnen Szene oder in einem besonderen Moment, sondern im eigenen Spiel nach vorne. „Das Spiel haben wir verloren, weil wir in der Abstimmung im Offensivspiel nicht griffig genug waren“, erklärte Schilcher. Seine Mannschaft hatte aus seiner Sicht zwar mehr von der Partie, konnte daraus aber zu wenig Torgefahr entwickeln und belohnte sich deshalb nicht.
Auch nach der Pause änderte sich am Ergebnis nichts mehr, das 0:1 blieb bis zum Ende stehen. Selbst die Rote Karte gegen Sieghartskirchens Luka Azdajic in der 89. Minute kam zu spät, um der Partie noch eine neue Wendung zu geben. Schilcher sprach nach der Niederlage deshalb vor allem über fehlendes Selbstvertrauen und zu langsame Entscheidungen im Angriff. „Uns haben das Selbstvertrauen im Spiel nach vorne und die schnellen richtigen Entscheidungen gefehlt“, sagte er. Ganz ohne Zuversicht ging der Trainer aber nicht vom Platz. „Der Wille und die Einstellung sind in Ordnung, deshalb sehe ich es auch positiv für die Zukunft.“ Für Sieghartskirchen war es der dritte Sieg im dritten Spiel, Langenrohr II hält nach drei Runden bei drei Punkten.