Spielberichte

„Wir waren am Ende die cleverere Mannschaft“ – St. Andrä-Wördern nützt Chancen in Hadersdorf eiskalt

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SC Hadersdorf
USV St. Andrä-Wördern

In der 2. Klasse Wachau/Donau hat SC Hadersdorf gegen USV St. Andrä-Wördern trotz starkem Beginn am Ende klar mit 0:3 verloren. Trainer Faiz Bedzeti sah seine Mannschaft zwar nicht von Anfang an am Drücker, in den entscheidenden Momenten aber einen Schritt voraus. „Wir waren im Endeffekt einfach die cleverere Mannschaft“, sagte er nach dem Auswärtssieg.

Fußball hängt im grünen Tornetz

Image by Mariusz from Pixabay

Hadersdorf beginnt stark, St. Andrä schlägt zuerst zu

Der Spielbeginn gehörte aus Sicht von Bedzeti zunächst den Gastgebern. „Hadersdorf hat sehr agil und aggressiv begonnen“, sagte der Trainer, der beim Gegner vor allem die Anfangsphase hervorhob. Nach seiner Einschätzung kontrollierte Hadersdorf zu Beginn über weite Strecken das Spiel und arbeitete aggressiv gegen den Ball. Genau in dieser Phase zeigte sich aber schon, warum St. Andrä-Wördern an diesem Abend etwas Zählbares mitnehmen sollte. In der 26. Minute brachte Adam Hamami die Gäste mit 1:0 in Führung. Dem Treffer ging laut Bedzeti „ein wunderschönes Solo“ von Christopher Sommer am Flügel voraus, ehe der Ball quer in die Mitte auf Hamami kam. Mit diesem Treffer verschaffte sich der USV nicht nur die Führung, sondern auch die bessere Ausgangslage für die weitere Partie. Zur Pause stand es 0:1.

Das 2:0 als Knackpunkt, Erdogan legt spät doppelt nach

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie beim knappen Spielstand lange offen, ehe St. Andrä-Wördern in der Schlussphase entscheidend nachlegte. Für Bedzeti war dabei vor allem ein Moment ausschlaggebend. „Definitiv war das 2:0 spielentscheidend“, stellte er klar. In der 82. Minute nutzte Deniz Erdogan eine Unachtsamkeit der Hadersdorfer aus und erhöhte auf 2:0. Der Trainer schilderte die Szene so: „Deniz Erdogan war ein Schlitzohr, hat im richtigen Moment abgewartet beziehungsweise ist richtig gestanden, als der Gegenspieler einen Fehlpass gemacht hat.“ Dazu kam aus seiner Sicht die nötige Ruhe vor dem Tor, denn Erdogan habe die Situation „mit seiner Kaltschnäuzigkeit“ ausgenutzt. Als derselbe Spieler in der 89. Minute auch noch das 3:0 nachlegte, war der Auswärtssieg endgültig abgesichert. Aus einem engen Spielstand wurde so noch ein klarer Erfolg.

Einsatz, Wille und eine faire Partie

Dass der Sieg aus Sicht des Trainers nicht nur auf den Toren beruhte, machte Bedzeti nach dem Schlusspfiff sehr deutlich. „Der Wille, die Motivation und der Einsatz waren da. Jeder hat für jeden gekämpft“, sagte er und legte damit den Schwerpunkt ganz klar auf die mannschaftliche Leistung. Für ihn war spürbar, dass seine Elf in Hadersdorf unbedingt etwas mitnehmen wollte. „Man hat gesehen, sie wollen was mitnehmen aus Hadersdorf“, meinte er. Gleichzeitig ordnete er auch den Gegner fair ein. Hadersdorf sei sehr motiviert ins Spiel gestartet und habe am Anfang viel richtig gemacht, am Ende habe aber „vielleicht ein Tick Cleverness“ den Ausschlag gegeben. Diskussionen abseits des Ergebnisses gab es für Bedzeti keine. „Der Schiedsrichter hat eine gute Partie gepfiffen“, sagte der Trainer über eine Begegnung, die zwar kampfbetont, aus seiner Sicht aber jederzeit fair war. So blieb unter dem Strich ein 3:0, das St. Andrä-Wördern nicht mit Spektakel, sondern mit Konsequenz, Einsatz und gut genutzten Momenten holte.

2. Klasse Wachau/Donau: Hadersdorf : USV St. Andrä-Wördern - 0:3 (0:1)

  • 89
    Deniz Erdogan 0:3
  • 82
    Deniz Erdogan 0:2
  • 26
    Adam Hamami 0:1