In der 2. Klasse Wachau/Donau hat SK Tulbing auswärts bei SG Haitzendorf/Grafenwörth II mit 3:0 gewonnen und dabei den eigenen Matchplan früh sichtbar gemacht. Die Gäste gingen schon in der 12. Minute in Führung, nahmen ein 1:0 mit in die Pause und legten nach dem Seitenwechsel noch zweimal nach. Trainer Stefan Griesslehner führte den Sieg vor allem auf die spielerische Überlegenheit seiner Mannschaft und auf eine sehr kompakte Defensivleistung zurück.

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Aus Sicht des Tulbing-Trainers war der Grundstein für den Auswärtssieg schnell gelegt. „Wir haben uns vorgenommen, relativ früh in Führung zu gehen. Das ist uns mit dem 1:0 in der 12. Minute gelungen“, sagte Stefan Griesslehner nach dem Schlusspfiff. Genau dieser Beginn gab den Gästen die Richtung vor. Maximilian Lepic erzielte das 0:1, und auch die Entstehung des Treffers blieb dem Coach in guter Erinnerung. „Beim 1:0 hatte Mario Jelec die Vorarbeit. Maxi Lepic hatte einen super ersten Kontakt, ist dann alleine aufs Tor gelaufen und hat eingeschossen“, schilderte Griesslehner. Tulbing war damit von Beginn an in jener Position, die man sich vorgenommen hatte, und konnte das Spiel aus einer Führung heraus anlegen.
Dass es zur Pause beim 0:1 blieb, passte aus Sicht der Gäste zum Spielverlauf. Griesslehner brachte seine Einschätzung knapp und deutlich auf den Punkt: „Wir waren spielerisch überlegen.“ Gleichzeitig hob er hervor, dass seine Mannschaft nicht nur mit dem Ball ordentlich arbeitete, sondern vor allem gegen den Ball sehr aufmerksam blieb. „Danach war das eine sehr kompakte Leistung der Defensive. Wir haben wenig zwingende Chancen zugelassen“, sagte der Tulbing-Coach. Nach dem Seitenwechsel machte sein Team den Auswärtssieg dann auch ergebnistechnisch klar. In der 65. Minute erhöhte Rene Mjka auf 2:0. Griesslehner sprach von „super Übersicht“ und einem „schönen Abschluss“ mit dem linken Fuß. Als Felix Schibany in der 84. Minute noch das 3:0 nachlegte, war die Partie endgültig entschieden.
Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, hatte Griesslehner für den Gegner durchaus anerkennende Worte. Er bezeichnete die SG als „eine durchaus schnelle Mannschaft, die Fußball spielen möchte und die Dinge spielerisch lösen will“. Gerade deshalb bewertete er es als wichtig, dass Tulbing defensiv konzentriert blieb und kaum klare Möglichkeiten zuließ. Einen größeren Nebenschauplatz wollte der Trainer trotz einzelner Diskussionen nicht aufmachen. „Teilweise waren interessante Entscheidungen dabei, aber im Großen und Ganzen hat der Schiedsrichter das Spiel im Griff gehabt“, meinte er. Für Tulbing bleibt damit vor allem ein Auftritt stehen, der nicht von Zufällen lebte, sondern von einem frühen Führungstor, klarer Ordnung und einer Mannschaft, die ihren Plan über 90 Minuten sauber durchzog.