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„Das 3:1 war heute sicher der wichtigste Moment“ – Langenrohr II nimmt aus Droß drei Punkte mit

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SV Droß
Langenrohr II

In der 2. Klasse Wachau/Donau hat Langenrohr II aus Droß drei Punkte mitgenommen. Beim 3:2-Auswärtssieg war es aus Sicht von Trainer René Schilcher vor allem ein Moment, der letztlich alles entschied: das 3:1.

Fußbälle und Trainingshütchen auf Rasen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Führung, dann riss der Faden

Aus Sicht von Schilcher begann die Partie zunächst so, wie man es sich als Auswärtsteam nur wünschen kann. „Wir haben gewusst, dass es in Droß wegen des hitzigen Publikums und des engen Platzes recht schwierig zu spielen ist“, sagte der Trainer, umso wichtiger war daher das schnelle 1:0. Schon in der 2. Minute brachte Kevin Helmut Nyikos Langenrohr in Front. Die Gäste hatten damit früh Ruhe im Ergebnis, doch lange hielt diese Sicherheit nicht an. Schilcher sagte offen: „Wir sind Gott sei Dank relativ rasch mit 1:0 in Führung gegangen, haben aber nach 15 Minuten den Faden komplett verloren.“ Genau in diese Phase fiel auch der Ausgleich durch Michal Ondica, der in der 18. Minute auf 1:1 stellte. Langenrohr musste sich also neu sammeln, schaffte das aber noch vor der Pause. Kurz vor dem Seitenwechsel brachte ein Corner die Gäste wieder nach vorne, offiziell ging das 2:1 in der 42. Minute auf das Konto von Leopold Figl. Für Schilcher war das ein guter Moment vor der Kabine, weil seine Mannschaft trotz des zwischenzeitlichen Bruchs wieder vorne lag.

Nach der Pause besser, Hollerer stellt auf 3:1

Auch der Start in die zweite Hälfte gefiel dem Trainer deutlich besser als die Phase vor dem Ausgleich. „Nach der Halbzeit sind wir wieder stärker rausgekommen und haben zehn Minuten sehr gut Fußball gespielt“, meinte Schilcher. Langenrohr wirkte in dieser Phase wieder klarer in den Aktionen und belohnte sich in der 59. Minute mit dem dritten Tor. Niklas Hollerer traf zum 3:1, und genau dieser Treffer war für den Coach der entscheidende Punkt in dieser Partie. „Der wichtigste Moment war heute sicher der 3:1-Führungstreffer“, sagte Schilcher. Er schilderte auch die Entstehung: „Es war ein sehr guter vertikaler Pass von Philipp Eichinger auf Niklas Hollerer, und er hat das Eins-gegen-eins gegen den Torwart gut gelöst.“ Damit hatte Langenrohr das Spiel zunächst wieder in eine gute Richtung gebracht. Ganz ruhig wurde der Nachmittag allerdings nicht mehr, denn Droß kam durch Hannes Konrad in der 71. Minute noch einmal auf 2:3 heran. „Es zeigt einfach, dass wir trotz des engen Platzes und der hitzigen Zuschauer ruhig geblieben sind“, sagte er. Gerade das hob der Trainer besonders hervor, weil sein Team noch sehr jung ist. „Wir sind eigentlich eine sehr junge Mannschaft, und in der Hinsicht haben wir uns richtig gut weiterentwickelt“, meinte Schilcher. Auch den Gegner ordnete er ein, ohne dem Sieg seiner Mannschaft den Wert zu nehmen: „Der Gegner war sehr zweikampfstark, vielleicht manchmal auch etwas übertrieben.“ Diskussionen rund um den Schiedsrichter oder einzelne strittige Szenen wollte er keine aufmachen. Mit dem 3:2-Auswärtssieg hält Langenrohr II nach sieben Runden bei 13 Punkten und bleibt in der Spitzengruppe der Liga dabei, während Droß vorerst bei vier Zählern bleibt. Für die Gäste war es damit ein Erfolg, der nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Art und Weise Gewicht hat.

2. Klasse Wachau/Donau: SV Droß : Langenrohr II - 2:3 (1:2)

  • 71
    Hannes Konrad 2:3
  • 59
    Niklas Hollerer 1:3
  • 42
    Leopold Figl 1:2
  • 18
    Michal Ondica 1:1
  • 2
    Kevin Helmut Nyikos 0:1