Spielberichte

Günter Öhlzelt (Sportlicher Leiter Sallingberg/Ottenschlag): "Knapp, aber verdient"

Sallingberg/Ottenschlag
TSU Martinsberg

In der 2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal feierte die SG Sallingberg/Ottenschlag gegen die TSU Martinsberg einen 3:2-Heimsieg, der lange nach klaren Verhältnissen aussah und am Ende doch knapp wurde. Zur Pause hieß es 2:1, am Ende reichte es für drei Punkte. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hatten über das ganze Spiel sehr gute Chancen“, sagte Sportlicher Leiter Günter Öhlzelt, der den Weg über links als Schlüssel sah und von einem „knappen, aber verdienten“ Erfolg sprach.

Fußbälle und Trainingshütchen auf Rasen

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Über links zum Doppelschlag – Martinsberg antwortet vor der Pause

Sallingberg/Ottenschlag erwischte den besseren Start, suchte konsequent die linke Seite und fand dort immer wieder Räume. Öhlzelt hob dabei besonders Marek Sedlacek hervor: „Wir sind in der ersten Hälfte sehr gut über die linke Seite bei Marek Sedlacek durchgekommen, so sind die ersten beiden Tore entstanden.“ Nach einer Kombination über links schob Daniil Sadyk in Minute 14 zum 1:0 ein.

Nur wenig später legte Sallingberg/Ottenschlag nach: Antonin Hynek traf in der 28. Minute zum 2:0. „Wir hatten die Chance aufs 3:0 kurz vor der Pause“, haderte Öhlzelt mit der ausgelassenen Möglichkeit. Diese Nachlässigkeit hielt Martinsberg im Spiel: Michal Rossmann verkürzte in der 43. Minute auf 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen, und plötzlich war die Partie wieder völlig offen.

Maslak legt nach, Rossmann hält’s spannend

Nach dem Seitenwechsel blieb Sallingberg/Ottenschlag das aktivere Team und stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her: Ramiz Maslak traf in der 60. Minute zum 3:1. Doch die Gäste gaben nicht auf. „Martinsberg war 2:0 hinten, hat sich aber nicht aufgegeben und sehr gut dagegengehalten“, lobte Öhlzelt den Gegner. Die Hausherren blieben zwar am Drücker, doch das endgültige Durchatmen blieb aus. In der Schlussphase machte Rossmann mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:2 (86.) und sorgte so für eine enge Endphase.

Am Ende blieb es beim Heimsieg – auch, weil Sallingberg/Ottenschlag seine Möglichkeiten konsequenter nützte. „Wir hatten eine Vielzahl an Chancen, da haben wir drei Tore gemacht. Martinsberg hatte mit ein bisschen weniger Chancen zwei Tore gemacht – darum ist es 3:2 ausgegangen“, brachte Öhlzelt die Entscheidung auf den Punkt.

Elfer-Frage, Gelb-Rot und der Blick auf Jauerling

Ganz ohne Diskussionsstoff kam der Abend nicht aus. Öhlzelt schilderte eine Szene aus der Schlussphase, die für Gesprächsstoff sorgte: „In der 80. Minute wurde Daniil Sadyk aus unserer Sicht im Sechzehner gefoult. Der Schiri hat es als Schwalbe gesehen.“ Zehn Minuten später sah Sadyk laut Öhlzelt Gelb-Rot – eine Abfolge, die ihn ratlos zurückließ: „Das war für mich nicht so durchsichtig.“

Bitter obendrein: „Natürlich fehlt er uns bei der nächsten Partie. Er wäre ein wichtiger Bestandteil gewesen, am Samstag gegen Jauerling.“ Sportlich nahm der Sportliche Leiter aber viel Positives mit: „Funktioniert haben teilweise schon wieder sehr gute Kombinationen.“ Darauf will Sallingberg/Ottenschlag aufbauen – und nach dem „knappen, aber verdienten“ Dreier die nächsten Punkte nachlegen.

2. Klasse Waldviertel Süd/Yspertal: Sallingberg/Ottenschlag : Martinsberg - 3:2 (2:1)

  • 86
    Michal Rossmann 3:2
  • 60
    Ramiz Maslak 3:1
  • 43
    Michal Rossmann 2:1
  • 28
    Antonin Hynek 2:0
  • 14
    Daniil Sadyk 1:0