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„Wir sind bis zum Schluss gerannt“ – Pöggstall dreht offenen Schlagabtausch in Maria Taferl

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USC Maria Taferl
USC Pöggstall

In der 2. Klasse Waldviertel Süd hat USC Maria Taferl am Freitagabend gegen Union Sportclub Pöggstall Jägerbau eine 1:2-Heimniederlage einstecken müssen. Trainer Stefan Fuchs sprach nach dem Auswärtssieg seiner Mannschaft von einem „offenen Schlagabtausch“ und sah den entscheidenden Moment in der 80. Minute. Am Ende gab für ihn vor allem eines den Ausschlag: „Wir sind bis zum Schluss gerannt, haben bis zum Ende gefightet.“

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Ausgeglichenes Spiel mit zwei Treffern vor der Pause

Das Bild der Partie war für Fuchs von Beginn an klar. „Es war ein offener Schlagabtausch“, sagte der Pöggstaller Trainer, der über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe gesehen hatte. Zunächst erwischte aber Maria Taferl den besseren Moment. Nach 15 Minuten brachte Alexander Hofbauer die Heimischen mit 1:0 in Führung. Fuchs erklärte die Szene aus seiner Sicht so: „Maria Taferl ging nach fünfzehn Minuten durch einen Fehler von uns in Führung, weil wir nicht in den Zweikampf gekommen sind.“ Viel mehr als ein Rückschlag war dieses frühe Gegentor für die Gäste aber nicht, denn Pöggstall blieb im Spiel und kam noch vor der Pause zurück. In der 40. Minute stellte Jakob Pospichal auf 1:1. Damit war zur Halbzeit wieder alles offen, was gut zu jener Einschätzung passte, die Fuchs mehrmals betonte: „Im Prinzip war es ein sehr ausgeglichenes Spiel.“

Der Elfmeter in Minute 80 kippt die Partie

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich für den Pöggstaller Trainer wenig am Charakter dieses Abends. Wieder sprach er von einem Spiel, das auf beide Seiten hätte gehen können. „Die zweite Halbzeit war ebenfalls ein Schlagabtausch auf beiden Seiten. Jede Mannschaft hatte sehr gute Chancen“, sagte Fuchs. Maria Taferl blieb gefährlich, doch laut dem Gästecoach war der eigene Tormann bärenstark und bewahrte seine Mannschaft in dieser Phase vor einem weiteren Gegentor. Auf der anderen Seite hatte auch Pöggstall seine Möglichkeiten. „Wir sind einmal alleine auf das Tor gerannt, haben leider vorbei geschoben.“, schilderte Fuchs eine der guten Chancen seiner Elf. Die Entscheidung fiel dann in der 80. Minute, als Pöggstall einen Elfmeter zugesprochen bekam und Lukas Schmid den Treffer zum 2:1 erzielte. Fuchs ordnete die Szene ehrlich ein: „Es war auch ein bisschen Glück, dass der Elfer gepfiffen worden ist.“ Für ihn blieb dennoch klar, dass genau dieser Moment das Spiel entschied. „Ausschlaggebend für den Sieg war der Elfer in der achtzigsten Minute. Dann haben wir eigentlich nichts mehr anbrennen lassen und das Spiel über die Zeit gebracht.“

Kampfgeist als größte Stärke, im Aufbau sieht Fuchs noch Luft nach oben

So sehr sich der Trainer über die drei Punkte freute, so sehr richtete er den Blick nach dem Schlusspfiff auch auf die Art und Weise, wie seine Mannschaft zu diesem Sieg gekommen war. „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“, sagte Fuchs, und er begründete das vor allem mit der Einstellung seiner Elf. „Die größte Stärke meiner Mannschaft war der Kampf bis zum Schluss. Wir sind bis zum Schluss gerannt, haben gefightet bis zum Ende.“ Gerade in einem engen Auswärtsspiel wie diesem habe man gesehen, „was alles möglich wäre in dieser Mannschaft“. Ganz ohne Kritik wollte der Pöggstaller Coach den Abend aber nicht stehen lassen. „Im Spiel nach vorne müssen wir die Aufbaufehler abstellen“, erklärte er, fügte aber ebenso an, dass er „im Großen und Ganzen mit der kämpferischen Leistung, aber auch mit der fußballerischen Leistung zufrieden“ sei. Respekt zollte Fuchs auch dem Gegner. „Maria Taferl war ebenbürtig“, sagte er und verwies darauf, dass die Gastgeber ebenfalls zu hochkarätigen Chancen gekommen seien. Umso mehr nahm Pöggstall diesen Sieg mit. Oder, wie es Fuchs selbst knapp zusammenfasste: „Den Sieg nehmen wir gerne mit.“

2. Klasse Waldviertel Süd: USC Maria Taferl : USCP - 1:2 (1:1)

  • 80
    Lukas Schmid 1:2
  • 40
    Jakob Pospichal 1:1
  • 15
    Alexander Hofbauer 1:0