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„Jeder hat an einem Strang gezogen“: Rastenfeld will nach Rang 13 mit neuem Trainer konstanter werden

UFC Rastenfeld

In der 2. Klasse Waldviertel Zentral hat UFC Rastenfeld eine schwierige Saison auf dem 13. Tabellenplatz beendet. Sportlicher Leiter Andreas Goldnagl richtet den Blick in seinem Rückblick aber nicht nur auf Punkte und Platzierung. Für ihn war vor allem wichtig, dass in der Mannschaft der Zusammenhalt gestimmt hat. Genau auf dieser Basis soll der Neustart im Sommer mit neuem Trainer und einem ersten Neuzugang aufbauen.

Mannschaft schwört sich vor dem Spiel ein - im Vordergrund ist das Tor zu sehen

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Zusammenhalt blieb für Goldnagl der wichtigste Punkt

Das nackte Tabellenbild liest sich aus Rastenfelder Sicht klar: 17 Punkte, Rang 13 und zum Abschluss fünf Niederlagen in Serie. Auffällig ist auch der Saisonverlauf, denn nach den ersten beiden Runden lag die Mannschaft noch auf Platz zwei, rutschte dann aber Schritt für Schritt ab und blieb ab Runde elf bis zum Ende auf Rang 13 hängen. Goldnagl will den Rückblick trotzdem nicht nur auf diese Zahlen reduzieren. „In der Mannschaft hat der Zusammenhalt sehr gut funktioniert. Jeder hat an einem Strang gezogen und das hat sich im Spiel widergespiegelt“, sagt der sportliche Leiter. Unglückliche Niederlagen wie gegen Allentsteig und Windigsteig, wo der entscheidende Treffer immer quasi zum Schlusspfiff gefallen ist, waren schwer zu verdauen. Ebenso gegen Eibenstein, wo man eine 2:0-Pausenführung noch aus der Hand gegeben hatte, musste man schlussendlich so hinnehmen, "da fehlt noch die Konstanz", so der sportliche Leiter. Gerade in einer Saison, in der die Ergebnisse nach dem guten Start nicht mehr gepasst haben, ist das für ihn ein Punkt, den er ausdrücklich hervorhebt. Dass er dabei keinen einzelnen Spieler in den Vordergrund stellen will, passt zu diesem Bild. „Da kann ich nur jeden Einzelnen hervorheben“, sagt Goldnagl, weil sich aus seiner Sicht jeder bemüht hat, wieder an die Resultate vom Saisonbeginn anzuschließen.

Trainerwechsel und ein Rückkehrer für den Kader

Im Sommer gibt es bei Rastenfeld nun wieder Bewegung auf der Trainerbank. Ernst Gul, der erst im Winter gekommen war, verlässt den Verein bereits wieder. Neu übernimmt Bohumil Hron, der zuletzt in Hoheneich tätig war und davor weitere Stationen im Waldviertel hatte. Goldnagl verbindet mit diesem Schritt eine klare Hoffnung: „Mit seiner Erfahrung kann er uns sicher weiterhelfen, damit wir noch konstanter auftreten können.“ Dazu kommt für Rastenfeld noch ein zweiter Punkt, den der sportliche Leiter betont. „Die Kommunikation zwischen den Legionären und den österreichischen Spielern wird sicher gut sein, weil er Tschechisch und Deutsch spricht.“ Auch im Kader gibt es bereits eine Veränderung. Vojtech Nevola wird den Verein im Sommer verlassen, neu kommt dafür Robert Kral. Goldnagl beschreibt ihn als Spieler, der „zentral sowie auch am Flügel spielen kann“ und er ist ein bekanntes Gesicht in Rastenfeld. Weitere Gespräche laufen zwar noch, fix ist laut Goldnagl aber auch: „Ein weiterer Legionär wird nicht mehr kommen.“ Der Fokus liegt auf österreichischen Spielern.

Keine akuten Ausfälle, Arbesbach als Maßstab

Personell ist die Lage derzeit immerhin ruhig, denn Goldnagl berichtet: „Aktuell ist keiner verletzt.“ Ganz ohne Rückschlag ging die Saison aber auch in diesem Bereich nicht vorbei. Ein Spieler hatte nach einer Verletzung zwar wieder mit dem Fußball begonnen, bekam dann aber erneut Knieprobleme und beendete noch während der laufenden Saison seine Karriere. Auch das gehört zum Gesamtbild eines Jahres, in dem nicht vieles leichtgefallen ist. Interessant ist, wen Goldnagl aus der Liga besonders stark gesehen hat: UFC Arbesbach. „Aus meiner Sicht haben sie es mit der jungen Mannschaft sehr verdient, so weit vorne zu stehen“, sagt er und ergänzt offen: „Gegen uns war da ein enormer Unterschied.“ Genau solche Vergleiche zeigen, wo Rastenfeld aktuell steht. Der Verein will den Sommer nun nutzen, um mit neuem Trainer, gutem Zusammenhalt und einem gezielten Neuzugang wieder mehr Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen.