In der 2. Klasse Waldviertel Zentral hat USV Windigsteig gegen USC Bad Großpertholz mit 2:1 gewonnen und damit auch das dritte Saisonspiel für sich entschieden. Sektionsleiter Reinhard Höfler sah vor allem eine starke erste Hälfte seiner Mannschaft, die sich früh mit zwei Toren von Vaclav Vasicek belohnte. Nach der Pause wurde es defensiver, am Ende reichte der Vorsprung trotz des späten Gegentreffers.

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Windigsteig war vom Anpfiff weg gut im Spiel und brachte genau das auf den Platz, was Höfler sehen wollte. "In der ersten Halbzeit waren wir sehr agil, haben etliche Chancen herausgespielt und nicht unverdient 2:0 geführt", sagte der Sektionsleiter nach dem Schlusspfiff. Aus seiner Sicht hätte der Vorsprung sogar noch höher ausfallen können, weil seine Mannschaft weitere gute Möglichkeiten hatte. Als einen wichtigen Moment hob Höfler den verschossenen Elfmeter von Daniel Lerch hervor. "Danach haben wir das Spiel in die Hand genommen und wirklich sehr gut, sehr druckvoll gespielt", sagte er. In diese starke Phase fielen auch die beiden Treffer: In der 18. Minute traf Vaclav Vasicek zum 1:0, nur zwei Minuten später legte er das 2:0 nach.
Mit der 2:0-Führung zur Pause hatte Windigsteig vieles richtig gemacht, nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild aber merklich. Höfler sprach offen an, dass sich seine Mannschaft zu weit zurückgezogen habe. "In der zweiten Halbzeit haben wir uns ein bisschen zu viel zurückgezogen und Bad Großpertholz das Spiel machen lassen", meinte er. Die Gäste wurden aktiver, waren laufstark und bissig in den Zweikämpfen. Dadurch drängten sie Windigsteig phasenweise in die eigene Hälfte. Trotzdem sah Höfler seine Mannschaft auch in dieser Phase ordentlich arbeiten. "Wir haben sehr stark verteidigt. Sie hatten vielleicht nur zwei, drei Chancen insgesamt", sagte er über den Auftritt der Gäste. Erst in der Nachspielzeit kam Bad Großpertholz noch zum Anschlusstreffer, als Miroslav Kucera auf 1:2 stellte. Mehr ließ Windigsteig aber nicht mehr zu.
Dass das Spiel am Ende noch einmal enger wurde, änderte für Höfler nichts am Gesamteindruck. Für ihn überwog klar das, was Windigsteig vor allem vor der Pause gezeigt hatte. "Die Arbeit gegen den Ball war in der ersten Halbzeit sehr, sehr gut. Wir haben dem Gegner kaum Luft gelassen und ihn nicht ins Spiel kommen lassen", erklärte er. Auch den defensiveren Auftritt nach dem Seitenwechsel ordnete er sachlich ein, weil seine Mannschaft trotzdem nur wenig zuließ. "Im Gesamten waren wir zufrieden mit dem Auftritt", betonte Höfler. Über einzelne Szenen wollte er nach dem Spiel gar nicht lange sprechen. "Im Nachhinein ist das wurscht, wir haben drei Punkte und mehr zählt nicht", sagte er. Mit dem 2:1 bleibt Windigsteig nach drei Runden bei neun Punkten und damit an der Spitze.