Spielberichte

Jürgen Röcher (Trainer Gloggnitz II): 'Das 4:3 war hochverdient'

Natschbach-L.
Gloggnitz II

In der 2. Klasse Wechsel lieferte Union Natschbach-L. gegen Gloggnitz II ein wildes 3:4 ab. Zweimal lag Natschbach vorn, doch in der 93. Minute entschieden die Gäste die Partie für sich. Gästecoach Jürgen Röcher sprach von einem „glücklichen, aber verdienten“ Auswärtssieg, weil der entscheidende Treffer spät fiel, sah sein Team aber über weite Strecken vorn. Zugleich meinte er selbstkritisch: „Die Gegentore haben wir leider zu leicht bekommen.“

Fußbälle und Trainingshütchen auf Rasen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Viel Tempo, vier Tore bis zur Pause

Die Gastgeber erwischten den besseren Start: Bereits in Minute acht stellte Krisztian Horvath auf 1:0. Gloggnitz II ließ sich nicht beirren und kam durch Cagdas Dogan nach knapp einer halben Stunde zum Ausgleich. Nur wenig später war wieder Horvath zur Stelle und brachte Natschbach-L. erneut in Führung, ehe Lars Gailhofer die schnelle Antwort zum 2:2 lieferte. Mit diesem 2:2 ging es auch in die Pause. Aus Sicht der Gäste passte das Bild trotzdem: „Wir waren die bessere Mannschaft und haben uns den Sieg verdient“, sagte Jürgen Röcher. Und er legte nach: „Wir waren spielerisch stärker und hätten die Partie schon früher entscheiden müssen.“

Schanner bringt Gloggnitz voran, Raci entscheidet in Minute 93

Nach dem Seitenwechsel blieb es turbulent. Gloggnitz II übernahm die Führung, als Robin Schanner nach einer Stunde auf 2:3 stellte. Die Heimelf gab aber nicht auf und kam durch Harald Stellwag in der 83. Minute noch einmal zum 3:3 zurück. Genau in dieser Phase verzeichnete Natschbach-L. laut Röcher die größte Möglichkeit: „Bei 3:3 haben sie eine Hundertprozentige vergeben. Die müssen sie machen, dann weiß ich nicht, wie es ausgeht.“ Stattdessen setzten die Gäste den letzten Stich: In der 93. Minute markierte Redon Raci das 3:4. Röcher erklärte den späten Sieg so: „Ausschlaggebend war, dass wir den Sieg unbedingt wollten.“ Und trotz des späten Treffers betonte er: „Das 4:3 war dann hochverdient.“

Respekt für Natschbach, Lob für den Schiri, enger Blick auf die Tabelle

Der Trainer fand nach dem Abpfiff auch klare Worte für Stärken und Schwächen. „Wir waren spielerisch sehr gut“, hielt Röcher fest, fügte aber an: „Die Gegentore haben wir leider zu leicht bekommen.“ Den Gegner lobte er ausdrücklich: „Die Nummer 11 bei Natschbach war sehr, sehr schnell. Sie haben ihn gut eingesetzt, das war schwer für uns zu verteidigen.“

Ein Sonderlob gab es für das Gespann: „Der Schiedsrichter war sehr gut, hatte alles im Griff und hat souverän gepfiffen.“ Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Enge: Gloggnitz II liegt auf Rang sieben bei 21 Punkten, Natschbach-L. direkt dahinter mit 20. Mit der gezeigten Moral möchten die Gäste in den kommenden Wochen nachlegen.

2. Klasse Wechsel: Natschbach-L. : Gloggnitz II - 3:4 (2:2)

  • 93
    Redon Raci 3:4
  • 83
    Harald Stellwag 3:3
  • 60
    Robin Schanner 2:3
  • 36
    Lars Gailhofer 2:2
  • 31
    Krisztian Horvath 2:1
  • 28
    Cagdas Dogan 1:1
  • 8
    Krisztian Horvath 1:0