Im Duell der 2. Klasse Wechsel legte der USV Raika Kirchberg am Wechsel früh den Grundstein und besiegte FC St. Egyden/Steinfeld mit 3:1. Benedikt Kronaus und Laszlo Balogh stellten rasch auf 2:0, Istvan Bagi brachte die Gäste zurück, ehe Krisztian Geresi nach der Pause den Deckel draufmachte. Trainer Karl Rupprecht sprach von einem verdienten Erfolg: "Wir waren einfach besser" – und hob besonders das starke Umschaltspiel seiner Mannschaft hervor.

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Die ersten Szenen gehörten noch den Gästen. "In den ersten fünf, zehn Minuten war St. Egyden vielleicht spielbestimmend. Da mussten wir uns auf den Gegner einstellen", meinte Karl Rupprecht. Dann kippte die Partie. In Minute 12 lief Benedikt Kronaus nach einem Lochpass durch und schob zum 1:0 ein. Nur vier Minuten später legte Kirchberg nach: Laszlo Balogh erhöhte in der 16. Minute – laut Rupprecht per Elfmeter, eingeleitet über Kronaus und Florian Fahrner – auf 2:0. "Ab diesem Zeitpunkt waren wir die dominante Mannschaft", sagte der Coach und haderte nur mit der Chancenverwertung: "In der ersten Hälfte haben wir sicher zwei, drei hundertprozentige verhaut." St. Egyden blieb mit dem 2:1 durch Istvan Bagi (26.) im Spiel, doch Kirchberg hatte klar mehr vom Geschehen und ließ hinten wenig zu.
Nach dem Seitenwechsel blieb Kirchberg das aktivere Team und nutzte schließlich eine der vielen sauber vorgetragenen Aktionen. In der 52. Minute stellte Krisztian Geresi auf 3:1. "Das war wieder ein Lochpass über die Seite auf Kronaus. Der hat zur Mitte gegeben, und Krisztian Geresi hat die Übersicht behalten und zum 3:1 eingeschossen", schilderte Rupprecht. Genau dieses schnelle Umschalten war aus seiner Sicht der Unterschied: "Heute hat das Umschaltmoment von Defensive auf Offensive sehr gut geklappt. Wir waren in der Defensive sehr aggressiv, haben viele Zweikämpfe gewonnen und sind dann aktiv nach vorne marschiert." Chancen für ein höheres Resultat waren da: "Wir hätten das Spiel sicher fünf, sechs zu eins gewinnen können", so der Trainer, der trotz Auslassungen von einem verdienten Heimsieg sprach.
Auch wenn das Resultat klar ausfiel, fand Karl Rupprecht anerkennende Worte für St. Egyden: "Sie wollten es spielerisch lösen. Das war ein guter Gegner, der immer wieder versucht hat, nach vorne Fußball zu spielen – dadurch wurde es ein sehr attraktives Zweite-Klasse-Spiel." Zur Leitung meinte er knapp: "Die Leistung des Schiedsrichters war gut." Die Stimmung in Kirchberg ist nach dem Dreier prächtig. "Wir sind in der Frühjahrstabelle ganz vorne, das haben wir nicht erwartet. Wir haben viele Punkte gemacht, das hebt natürlich die Stimmung in der Mannschaft und bei den Zuschauern." In der Gesamttabelle hält Kirchberg nun bei 26 Punkten (Rang 8), St. Egyden bei 28 (Rang 7) – und mit dem gezeigten Auftritt darf Kirchberg selbstbewusst in die nächsten Aufgaben gehen.