Spielberichte

„Das 2:0 war der Knackpunkt“ – Pottschach bezwingt Aspang 2:1

SVSF Pottschach
SC Aspang

Mit Biss und einem langen Atem holte sich der SVSF den nächsten Heimsieg: In der 2. Klasse Wechsel gewann der SVSF Pottschach gegen den SC Aspang mit 2:1. Nach einer starken Anfangsphase der Gäste schlugen die Hausherren vor der Pause durch Norbert Imre Kokenszky zu und legten nach dem Seitenwechsel über Eren Yüksel nach. Der späte Anschlusstreffer von Boban Vasov änderte nichts mehr am Ergebnis. Obmann Klaus Lechner sprach von einem „verdienten Sieg“ – und nannte das 2:0 als den Moment, in dem das Spiel endgültig kippte.

Torwart wartet auf Eckball

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Startdruck der Gäste, dann antwortet Pottschach – Kokenszky und Yüksel treffen

Aspang kam wacher ins Spiel und setzte in den ersten zwanzig Minuten die Akzente. „Aspang war in den ersten zwanzig Minuten besser“, sagte Pottschach-Obmann Klaus Lechner, der aber sah, wie seine Mannschaft danach an Fahrt aufnahm. In Minute 36 folgte das 1:0: Norbert Imre Kokenszky verwertete, nachdem ein Chipball über die Abwehr durchgerutscht war. „Das erste Tor war ein Chipball über die Abwehrkette, und Norbert Kokenszky hat überlegt aus 15, 16 Metern eingeschossen“, beschrieb Lechner. Mit dem 1:0 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel legte Pottschach nach: In der 57. Minute schloss Eren Yüksel einen Angriff mit einem satten Weitschuss zum 2:0 ab. „Das zweite Tor war nach einem Doppelpass ein Weitschuss, schön über den Torhüter“, so Lechner. Der Anschlusstreffer von Boban Vasov in der 90. Minute brachte Aspang zwar noch einmal heran, am Ende verteidigte Pottschach den Vorsprung aber konzentriert über die Zeit.

„Einsatzwille, Lauf- und Kampfbereitschaft“ – Lechner erklärt, warum Pottschach die Partie drehte

Aus Sicht des Obmanns drehte sich die Partie ab Minute 20 schrittweise in Richtung der Gastgeber. „Ab dann hatten wir mehr Spielanteile, haben die zwei Tore geschossen und am Ende verdient gewonnen“, fasste Lechner zusammen. Was den Unterschied machte, benannte er klar: „Besonders gut war der Einsatzwille, die Lauf- und Kampfbereitschaft. Eigentlich gab es wenig auszusetzen, alle haben gerackert.“ Gleichzeitig stellte Lechner dem Gegner ein gutes Zeugnis aus: „Aspang war in den ersten 15, 20 Minuten sehr aggressiv und laufintensiv. Sie sind einfach eine gute Mannschaft.“ Ein früher Moment hätte die Begegnung aus seiner Sicht auch in eine andere Richtung lenken können: „In Minute elf, glaube ich, hatten sie einen Lattentreffer. Wenn der reingeht und Aspang führt, rennt die Partie vielleicht ganz anders.“ Der eigentliche Schlüssel lag dann aber im 2:0: „Dann musste Aspang aufmachen, sie haben probiert, wir haben aber sehr gut verteidigt.“

Stimmung, Schiri, Tabellenlage – starkes Heimspiel mit Rückenwind für die Schlussphase

Rund um die Partie passte an diesem Abend vieles zusammen. „Die Stimmung war sehr gut, von beiden Fanlagern“, sagte Lechner und ergänzte mit Blick auf die Bedeutung des Spiels für die Gäste: „Aspang hätte mit einem Sieg Meister werden können, deshalb waren einige Fans mit – es war ein geiles Fußballmatch.“ Zum Unparteiischen blieb er nüchtern: „Großartige strittige Szenen hat es nicht gegeben. Die Schiedsrichterleistung war durchschnittlich.“ Sportlich bringt der Erfolg gegen den Spitzenreiter Pottschach zusätzliches Selbstvertrauen. In der Tabelle steht Aspang zwar weiter ganz oben, doch Pottschach behauptet sich nach 20 Runden mit 32 Punkten in der Verfolgergruppe. „Der Unterschied lag am Spielverlauf und am Einsatzwillen. Der war bei uns, glaube ich, höher“, sagte Lechner – ein Fazit, das zum Auftritt am Platz passte und der Mannschaft Rückenwind für die letzten Aufgaben gibt.

2. Klasse Wechsel: Pottschach : Aspang - 2:1 (1:0)

  • 90
    Boban Vasov 2:1
  • 57
    Eren Yüksel 2:0
  • 36
    Norbert Imre Kokenszky 1:0