In der 2. Klasse Wechsel feierte Gloggnitz II am 21. Spieltag einen klaren 7:0-Heimsieg gegen FC Mönichkirchen. Nach einem furiosen Start führten die Hausherren bereits zur Pause mit 5:0, ehe sie in der zweiten Hälfte noch zweimal nachlegten. Co-Trainer Christian Weninger sprach von einer „perfekten ersten Hälfte“ und hob die Geschlossenheit der Mannschaft hervor. Früh stellten Cagdas Dogan und Redon Raci die Weichen, Robin Schanner und später Sebastian Hofer trugen sich ebenfalls in die Schützenliste ein.
Gloggnitz II legte los wie aus der Pistole geschossen. Nach nur vier Minuten stellte Cagdas Dogan auf 1:0 und gab dem Spiel sofort die Richtung. Das Heimteam blieb am Drücker, schob nach, zog das Tempo an und fand immer wieder den schnellen Weg zum Tor. Redon Raci erhöhte nach 19 Minuten auf 2:0, nur zwei Minuten später legte Dogan mit seinem zweiten Treffer das 3:0 nach. Auch danach riss der Zug nicht ab: In Minute 29 traf Robin Schanner zum 4:0, und erneut Raci stellte in der 31. Minute auf 5:0 – der Pausenstand. Co-Trainer Christian Weninger war entsprechend zufrieden: „Wir hatten in der ersten Hälfte ein sehr hohes Spieltempo und eine sehr gute Passgenauigkeit. Im Gegenpressing waren wir sehr präsent und haben unsere Chancen alle genützt. Im Endeffekt war die erste Hälfte perfekt.“ Die Erklärung für die klaren Tore lag für ihn auf der Hand: „Wir haben sehr hoch gepresst, die Bälle gut gesichert und die Möglichkeiten eiskalt verwertet.“
Nach Wiederbeginn verlor die Partie etwas an Rhythmus. „Der Gegner ist hinten im tiefen Block gestanden und hat die Räume sehr eng gemacht. Das hat uns nach der Pause Schwierigkeiten bereitet, Räume zu finden“, erklärte der Co-Trainer. Trotz des geringeren Spielflusses blieben die Hausherren gefährlich. Raci schnürte in der 71. Minute seinen Dreierpack und stellte auf 6:0, kurz darauf traf Sebastian Hofer zum 7:0-Endstand (75.). Weninger blieb bei aller Freude selbstkritisch: „Wir waren in der Abwehr ein bisschen zu unachtsam und hätten noch zwei Tore bekommen können.“ Der klare Sieg geriet dennoch nie in Gefahr, weil Gloggnitz II in den entscheidenden Momenten weiter konsequent blieb.
Warum es an diesem Nachmittag so deutlich wurde, fasste Weninger ohne Umschweife zusammen: „Der entscheidende Moment war die mannschaftliche Leistung. Alle Spieler haben ihr Potenzial abgerufen, alle haben hundert Prozent gegeben, einer für den anderen gekämpft.“ Besonders positiv hob er die Kernpunkte des Plans hervor: „Passspiel, Tempo, Angriffspressing, auch das Gegenpressing und die Umschaltmomente – das hat heute sehr gut funktioniert.“ Zur Leitung des Unparteiischen fand der Co-Trainer klare Worte: „Die Schiedsrichterleistung bewerte ich sehr gut.“ In der Tabelle steht Gloggnitz II nach 21 Runden mit 29 Punkten auf Rang acht, Mönichkirchen hält bei 17 Zählern. Weningers Fazit fiel entsprechend rund aus: „Im Großen und Ganzen bin ich sehr stolz auf die Mannschaft. Das war wirklich eine tolle Leistung.“ Mit diesem Auftritt im Rücken wollen die Gloggnitzer den Schwung mitnehmen.