Spielberichte

Aus vielen Chancen fünf Tore: „Ausschlaggebend war der geschlossene Auftritt“

SC Zöbern
Gloggnitz II

In der 2. Klasse Wechsel hat SIVAG SC Zöbern am Samstag gegen Gloggnitz II einen 5:2-Heimsieg gefeiert. Nach dem 3:1 zur Pause legten die Gastgeber auch nach Seitenwechsel nach. Trainer Stefan Motsch führte den Erfolg vor allem auf einen geschlossenen Mannschaftsauftritt zurück, viele herausgespielte Chancen und eine deutlich bessere Gesamtleistung als zuletzt.

Zwei Fußballspieler im Zweikampf

Foto von Amr Taha™ auf Unsplash

Frühe Führung, schnelle Antwort, klare Richtung

Von Beginn an war Zöbern die aktivere Mannschaft, und das zeigte sich auch am Spielstand. Patrick Nagl brachte die Gastgeber in der 16. Minute mit 1:0 in Führung und gab der Partie damit früh die Richtung. Gloggnitz II kam durch Benedict Samuel Fink in der 25. Minute zwar zum 1:1, doch lange hielt dieser Zwischenstand nicht. Nur drei Minuten später stellte Daniel Heissenberger auf 2:1, und noch vor der Pause sorgte Thomas Anton Weninger mit dem 3:1 in der 44. Minute für eine schon recht klare Ausgangslage. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Zöbern am Drücker. Bence Reizinger erhöhte in der 60. Minute auf 4:1, Christopher Stampfl machte in der 83. Minute das 5:1, ehe Rene Maschler kurz darauf noch auf 5:2 verkürzte.

„Wir hatten das Spiel immer unter Kontrolle“

Für Stefan Motsch lag der Unterschied zwischen beiden Mannschaften vor allem im Gesamtauftritt seines Teams. „Ausschlaggebend war der geschlossene Auftritt der Mannschaft. Wir haben uns sehr viele Torchancen herausgespielt und daraus die Tore gemacht“, sagte der Zöbern-Trainer nach dem Schlusspfiff. Auch den Spielverlauf sah er recht eindeutig: „Wir haben von Anfang an das Spiel unter Kontrolle gehabt. Zwischenzeitlich hatten wir ein paar Downs, wo Gloggnitz etwas besser geworden ist, aber über neunzig Minuten hatten wir das Spiel immer unter Kontrolle.“ Entsprechend ruhig fiel auch seine Einschätzung trotz der beiden Gegentreffer aus. „Ich habe auch keine Angst gehabt, dass uns Gloggnitz da irgendwie gefährlich werden kann“, meinte Motsch. Gerade nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war wichtig, dass seine Mannschaft sofort wieder die passende Antwort fand und sich den Spielverlauf rasch zurückholte.

Mehr Mut im Spiel und Lob für die junge Gäste-Mannschaft

Besonders zufrieden war Motsch damit, wie sich seine Mannschaft im Vergleich zum vorherigen Auftritt präsentierte. „Im Vergleich zum letzten Spiel waren wir viel besser im Spiel. Wir haben uns mehr getraut, hatten viel mehr Bewegung in den Halbräumen und in den Spitzen und von jedem Spieler mehr Ballforderungen“, sagte er. Dieses Mehr an Aktivität war für ihn auch der Grund, warum Zöbern zu so vielen Möglichkeiten kam. Zwei Angriffe hob der Trainer dabei besonders hervor. Vor einem der Treffer leitete Julian Gruber auf Patrick Nagl weiter, danach wurde der Ball noch vor der Torlinie im Spiel gehalten, ehe Thomas Anton Weninger am kurzen Eck per Kopf verwertete. Beim 2:1 kam Christopher Stampfl über die rechte Seite durch, brachte den Ball scharf zur Mitte und Daniel Heissenberger schob ein. Den Gegner beurteilte Motsch dennoch respektvoll: „Gloggnitz ist eine junge, spielerische Truppe. Man sieht, dass sie noch Zeit braucht, um sich gegen Mannschaften durchzusetzen, die etwas körperlicher agieren.“

Zöbern steht nach Runde zwei ganz vorne

Große Aufregung abseits des Sportlichen gab es aus Sicht des Trainers nicht. „Szenen gibt es eigentlich keine zu diskutieren. Der Schiedsrichter war neutral, unauffällig, genauso wie ein Schiedsrichter sein sollte“, sagte Motsch. Viel wichtiger war ihm das Fazit zur eigenen Leistung, und das fiel klar positiv aus. „In Summe bin ich sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. So kann es weitergehen.“ Nach dem 5:2-Heimsieg hat Zöbern damit auch tabellarisch einen starken Start hingelegt und steht nach zwei Runden mit sechs Punkten ganz vorne. Für die Gastgeber war das nicht nur ein torreicher Abend, sondern auch einer, der die Aussagen des Trainers gut stützte: als Kollektiv aufgetreten, mehr Chancen erarbeitet und den Gegner über weite Strecken klar auf Distanz gehalten.

2. Klasse Wechsel: Zöbern : Gloggnitz II - 5:2 (3:1)

  • 85
    Rene Maschler 5:2
  • 83
    Christopher Stampfl 5:1
  • 60
    Bence Jozsef Reizinger 4:1
  • 44
    Thomas Anton Weninger 3:1
  • 28
    Daniel Heissenberger 2:1
  • 25
    Benedict Samuel Fink 1:1
  • 16
    Patrick Nagl 1:0