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„Die ersten zehn Minuten haben uns das Spiel gekostet“ – Krumbach kommt in Kirchberg zu spät zurück

USV Kirchberg
USC Krumbach

In der 2. Klasse Wechsel hat USV Raika Kirchberg am Wechsel gegen USC Krumbach mit 3:2 gewonnen, obwohl die Gäste nach einem 0:3 zur Pause noch einmal herankamen. Für Krumbach-Trainer Christian Freiler war die Sache dennoch früh angelegt. „Die ersten zehn Minuten haben uns das Spiel gekostet“, sagte er nach einer Partie, in der seine Mannschaft aus seiner Sicht lange mehr vom Spiel hatte.

Fußball hängt im grünen Tornetz

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Kirchberg nutzt den Fehlstart eiskalt

Aus Krumbacher Sicht war der Knackpunkt sofort da. Freiler sprach von einer „hundertprozentigen Chance“ in der zweiten Minute, mit der seine Mannschaft in Führung gehen hätte können. Stattdessen traf Kirchberg im Gegenzug schon in der 3. Minute durch Florian Fahrner zum 1:0. Damit war der Fehlstart aber noch nicht vorbei. In der 7. Minute erhöhte die Heimelf nach einem Eigentor von Constantin Aigner auf 2:0, nur eine Minute später stellte Krisztian Geresi auf 3:0. Für den Krumbach-Coach war damit klar, wo die Niederlage ihren Anfang nahm: „Die ersten acht Minuten und das vergebene 1:0 für uns.“ Auch zur Pause stand dieses 3:0, und genau diese erste Phase rückte Freiler später immer wieder in den Mittelpunkt seiner Analyse.

Krumbach findet zurück, der Rückstand bleibt aber zu groß

Gerade das machte die Niederlage für ihn so bitter. Freiler betonte mehrfach, dass Krumbach nach dieser Anfangsphase gut ins Spiel gefunden habe. „Wir haben die ersten zehn Minuten verschlafen, dann sind wir aber sehr gut, kämpferisch und mit guter Moral zurückgekommen und haben das Spiel dominiert“, sagte er. Schon ab der 15. Minute sei seine Elf voll präsent gewesen, über „70, 75 Minuten“ sogar die stärkere Mannschaft. Auf der Anzeigetafel änderte sich das aber lange nicht. Erst in der 70. Minute brachte Lukas Riegler die Gäste auf 3:1 heran, in der 86. Minute verkürzte Balazs Petro noch auf 3:2. Ganz kippen ließ sich die Partie aber nicht mehr, obwohl Krumbach laut Freiler zum Schluss noch „zwei, drei hundertprozentige Chancen“ auf zumindest den Ausgleich liegen ließ. „Ein X wäre aus meiner Sicht mehr als gerecht gewesen“, meinte der Trainer.

Viel Lob für die eigene Moral, klare Worte zur Anfangsphase

Genau darin sah Freiler am Ende auch den Unterschied zwischen beiden Teams. Während Krumbach seine große Möglichkeit zu Beginn und weitere Chancen in der Schlussphase nicht nützte, habe Kirchberg die ersten Minuten „eiskalt“ ausgenützt. „Jede Kleinchance wurde zu einem Tor verwandelt, und das war ausschlaggebend“, sagte der Trainer. Mit der eigenen Mannschaft war er trotz der Niederlage keineswegs nur unzufrieden. „Die Moral meiner Mannschaft war ausgezeichnet“ und „in Summe bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“, lautete sein Resümee. Auch die Leistung des Schiedsrichters bewertete Freiler als „sehr gut“, während er Kirchberg ein sehr hartes Spiel attestierte. Für Krumbach bleibt damit eine Partie, in der die Aufholjagd zu spät kam. Kirchberg steht nach zwei Runden bei sechs Punkten, die Gäste halten bei drei Zählern.

2. Klasse Wechsel: Kirchberg : Krumbach - 3:2 (3:0)

  • 86
    Balazs Petro 3:2
  • 70
    Lukas Riegler 3:1
  • 8
    Krisztian Geresi 3:0
  • 7
    Eigentor durch Constantin Aigner 2:0
  • 3
    Florian Fahrner 1:0