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„Zur Pause hätten wir schon 1:0 führen müssen“ – Zöbern nimmt in Pottschach die nächsten drei Punkte mit

SVSF Pottschach
SC Zöbern

In der 2. Klasse Wechsel musste sich SVSF Pottschach gegen SIVAG SC Zöbern mit 1:2 geschlagen geben. Die Gäste blieben damit auch in der dritten Runde ohne Punktverlust. Trainer Stefan Motsch sprach von einem erwartbar schwierigen Nachmittag auf tiefem Boden, ärgerte sich über vergebene Chancen vor der Pause und sah den Sieg erst nach dem 0:2 wirklich auf der sicheren Seite.

Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

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Vor der Pause bleibt Zöbern ohne Ertrag

Stefan Motsch hatte genau die Partie gesehen, die er vor dem Anpfiff erwartet hatte. "Es war ein erwartetes schwieriges Spiel. Der Boden war sehr tief", sagte der Trainer der Gäste nach dem Auswärtssieg. Gerade deshalb störte ihn, dass seine Mannschaft ihre besten Möglichkeiten in der ersten Hälfte nicht nützte. "Wir haben in der ersten Halbzeit zwei hundertprozentige Torchancen gehabt. Da hätten wir schon zur Halbzeit 1:0 führen müssen", so Motsch. Weil diese Möglichkeiten ungenutzt blieben, ging es mit einem 0:0 in die Pause. Der Trainer machte aber auch klar, dass die Partie in dieser Phase nicht einseitig verlief, sondern immer wieder hin und her ging.

Reizinger bestraft Pottschach nach dem Seitenwechsel

Ein klares Übergewicht über die gesamten neunzig Minuten wollte Motsch seiner Mannschaft deshalb gar nicht zuschreiben. "Einmal hatten wir mehr vom Spiel, dann hatte Pottschach mehr vom Spiel", ordnete er die Kräfteverhältnisse ein. Ausschlaggebend war für ihn, dass Zöbern nach der Pause die Fehler des Gegners konsequent ausnützte. "In der zweiten Halbzeit haben wir zwei Geschenke bekommen, und die haben wir verwertet", sagte er. Beide Treffer erzielte Bence Jozsef Reizinger. In der 54. Minute brachte er die Gäste mit 0:1 in Führung, in der 84. Minute legte er das 0:2 nach. Spätestens nach diesem zweiten Tor war Motsch überzeugt, dass der Auswärtssieg nicht mehr kippen würde: "Nach dem 2:0 war mir klar, dass wir die Partie für uns entscheiden werden."

Spätes Gegentor trübt den Eindruck nur kurz

Ganz ohne Makel blieb der Nachmittag für Zöbern aber nicht. In der 90. Minute verkürzte Mark Simon für Pottschach auf 1:2 und sorgte damit noch für einen knappen Endstand. Motsch erklärte das späte Gegentor mit einer kurzen Unordnung in den eigenen Reihen. "Da waren wir in der Abwehr ein bisschen umsortiert und unachtsam", sagte er. Als größte Stärke seiner Mannschaft hob er vor allem die "Laufbereitschaft" hervor, während er vom Gegner "spielerisch mehr erwartet" hätte. Unterm Strich stand für die Gäste dennoch genau das, was in solchen Partien zählt: drei Punkte auf schwierigem Boden. Mit nun neun Zählern aus drei Spielen bleibt Zöbern ganz vorne dabei, Pottschach hält nach der dritten Runde bei vier Punkten.

2. Klasse Wechsel: Pottschach : Zöbern - 1:2 (0:0)

  • 90
    Mark Simon 1:2
  • 84
    Bence Jozsef Reizinger 0:2
  • 54
    Bence Jozsef Reizinger 0:1