Spielberichte

Altlichtenwarth dreht 1:2 – Pajducak schnürt Dreierpack beim 4:2 gegen Eibesthal

Altlichtenwarth
USC Eibesthal

In der 2. Klasse Weinviertel drehte der SCU Altlichtenwarth am 24. Spieltag ein 1:2 und gewann 4:2 gegen den USC Eibesthal. Nach einer schwachen Anfangsphase brachten ein Dreierpack von Dominik Pajducak und ein Treffer von Manuel Müller die Wende. Obmann Jürgen Roob lobte die Moral und die Effektivität nach der Pause, mahnte aber trotz des Sieges zur Ruhe und zollte dem Gegner Respekt. Die Punkte blieben in Altlichtenwarth – verdient, weil Altlichtenwarth in Hälfte zwei zulegte.

Fußball und violette Fußballschuhe

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Erste Halbzeit: schwacher Start, kurzer Aufschwung, kalte Dusche

Altlichtenwarth kam schwer ins Spiel. „Die ersten dreißig Minuten waren von uns ziemlich schlecht“, sagte Obmann Jürgen Roob offen. Eibesthal nutzte diese Phase, wurde mehrfach gefährlich und ging nach 23 Minuten verdient in Führung: Ondrej Konecny stellte auf 0:1. Danach rappelte sich der SCU auf. „Unsere beste Phase war zwischen der 30. und 40. Minute, da haben wir den Ausgleich gemacht“, so Roob – Dominik Pajducak traf in Minute 38 zum 1:1. Doch der Mut vor der Pause wurde nicht belohnt. „Kurz vor der Halbzeit war Eibesthal cleverer und macht das 1:2“, ärgerte sich Roob. Cenek Cenek traf genau in der 45. Minute zur erneuten Führung für die Gäste. Mit dem 1:2 ging es in die Kabinen – ein Spiel, das bis dahin eher Eibesthal in die Karten spielte, weil Altlichtenwarth zu viele einfache Fehler machte.

Nach der Pause effektiver: Pajducak-Dreierpack und Müllers Führungstor

Nach dem Seitenwechsel kam der SCU mit klarer Ansage zurück. „Wir wollten das Spiel unbedingt drehen, es war viel Kampf“, beschrieb Roob die Marschrichtung. Altlichtenwarth blieb dran und glich in der 61. Minute erneut aus – wieder war Dominik Pajducak zur Stelle. Danach kippte die Partie zusehends auf die Seite der Hausherren. Manuel Müller besorgte in Minute 72 das 3:2 und drehte damit die Partie endgültig. „Auch Eibesthal hatte viele Chancen, sie hätten den Ausgleich machen können“, räumte Roob ein. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit: Pajducak schnürte mit dem 4:2 (90+1) seinen Dreierpack und setzte den Schlusspunkt. „Wir waren in der zweiten Halbzeit einfach effektiver als Eibesthal“, fasste der Obmann zusammen – eine griffige Erklärung für den Unterschied nach der Pause.

Moral, Gegner-Respekt und Schiedsrichter: Roobs Einordnung und Ausblick

So sehr das Ergebnis passt, Roob blieb ehrlich in der Analyse. „Besonders gut funktioniert hat prinzipiell nicht viel, aber die Moral hat gestimmt“, sagte er. „Der Einsatz war in gewissen Phasen da, aber da ist sehr viel Luft nach oben.“ Den Gegner hob er ausdrücklich hervor: „Eibesthal war clever gegen den Ball. Sie haben uns spielen lassen, im Mittelfeld gut die Bälle gewonnen und hinten wenig zugelassen. Wie ein Letztplatzierter haben sie auf keinen Fall gespielt.“ Auch zum Unparteiischen fand Roob ruhige Worte: „Ohne Assistenten sind Abseitsentscheidungen schwer, insgesamt sind wir mit dem Schiedsrichter sehr zufrieden.“ In der Tabelle steht Altlichtenwarth auf Rang 11, Eibesthal bleibt Schlusslicht. Mit dem gedrehten Spiel und Pajducaks Dreierpack hat sich der SCU belohnt – jetzt gilt es, die kämpferische Linie zu halten und die guten Phasen zu verlängern.

2. Klasse Weinviertel: Altlichtenwarth : Eibesthal - 4:2 (1:2)

  • 91
    Dominik Pajducak 4:2
  • 72
    Manuel Müller 3:2
  • 61
    Dominik Pajducak 2:2
  • 45
    Cenek Cenek 1:2
  • 38
    Dominik Pajducak 1:1
  • 23
    Ondrej Konecny 0:1