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Über den Winter zur Mannschaft geworden – Schubtschik sieht Dürnkrut gefestigt, Abschlüsse bleiben Baustelle

SC Dürnkrut

Beim SC Dürnkrut ist die abgelaufene Saison in der 2. Klasse Weinviertel mit Rang 12 und 22 Punkten zu Ende gegangen. Sektionsleiter Bastian Schubtschik zieht ein gemischtes, aber zuversichtliches Fazit: Das Team habe über den Winter stark an Zusammenhalt gewonnen, gleichzeitig blieb die Chancenverwertung die offene Baustelle. „Wir sind über den Winter zu einer Mannschaft geworden“, sagt er und ergänzt, dass gerade bei den Abschlüssen „viel Luft nach oben“ bleibt.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

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Wintertransfers schweißen zusammen, Effizienz fehlt

Schubtschik führt die spürbare Entwicklung klar auf den Winter zurück. „Das Ausschlaggebende war das Transferfenster im Winter. Da haben wir einige gute Charaktere nach Dürnkrut geholt“, erklärt der Sektionsleiter. Aus seiner Sicht habe die Mannschaft „in der spielerischen Linie durchaus überzeugt“, was auch den stabileren Eindruck im Frühjahr erklärt. In der Tabelle pendelte Dürnkrut nach dem zwischenzeitlichen Sprung auf Platz neun lange zwischen Rang 12 und 13, ab Runde 17 blieb man konstant Zwölfter und brachte die Saison sauber zu Ende. Dass es nicht noch weiter nach vorne ging, hat für Schubtschik vor allem einen Grund: „Die Chancenauswertung war das einzig Negative. Da ist viel Luft nach oben. Wir haben im Herbst und im Frühjahr Punkte liegen gelassen.“ 

Gute Stimmung, Kontinuität und ein fitter Kader für den Start

Abseits der nackten Zahlen beschreibt der Funktionär eine Mannschaft, die enger zusammengerückt ist. „Die Stimmung ist gut, weil die Mannschaft wirklich zusammengewachsen ist“, sagt Schubtschik. Auch der Sommer soll daran anknüpfen: „Wir nehmen wieder einige Veränderungen vor, wodurch das Mannschaftsklima sicher noch positiver sein wird.“ Gleichzeitig setzt der Verein auf Kontinuität im Umfeld. „Änderungen gibt es keine. Wir werden in der neuen Saison mit Mario Nikic als Cheftrainer weitermachen, und der Vorstand ist für zwei Jahre gewählt. Es sind keine Veränderungen geplant“, erklärt er. Aus medizinischer Sicht gibt es ebenfalls positive Signale für die Vorbereitung: „Wir hatten nur ein paar Wehwehchen. Von Verletzungen sind wir verschont geblieben, und Stand jetzt sind alle fit für die Vorbereitung.“ Das Fundament für einen geordneten Start ist damit gelegt.

Erste Abgänge bekannt, Talente rücken nach und Hauskirchen verdient Meister

Personalbewegung gibt es vor allem auf der Abgangsseite. „Fix abgeben werden wir Ivan Ilic, er wechselt nach Rabensburg. Peter Uhrinec werden wir auch abgeben, ebenso Ali Nazari, Sina und Asad Bahrami. Die drei letztgenannten sind noch auf Vereinssuche“, zählt Schubtschik auf. Zu Neuzugängen wollte er sich noch nicht äußern, dafür stellte er die eigene Achse der Zukunft klar heraus: die Jungen. „Zu erwähnen sind auf jeden Fall unsere eigenen jungen Spieler, wie Mathias Klein oder Philip Gieger, die sich wirklich gut weiterentwickelt haben“, sagt er. „In der Reserve sind im Frühjahr auch schon Andreas Albrecht und Leo Ramstorfer zum Einsatz gekommen. Das wird im Herbst noch intensiver betrieben, da werden noch einige von der jetzigen U15 nachrücken.“ Als stärksten Gegner der Saison nennt er ohne Zögern den frischgebackenen Meister: „Auf jeden Fall Hauskirchen. Sie sind sehr souverän Meister geworden, mit Abstand die stärkste Mannschaft. Sie haben eine Einheit auf dem Platz präsentiert, extrem gute Einzelspieler und waren auch im Kollektiv eine Macht.“ Der Blick nach vorne bleibt entsprechend bodenständig: Dürnkrut will den gewachsenen Zusammenhalt nutzen, die Abschlüsse schärfen und den jungen Spielern Minuten geben.