Spielberichte

„Bestes Punkte-Ergebnis seit Langem – aber noch Luft nach oben“: Janecek blickt auf die SG-Saison

Schrattenberg/Drasenhofen

In der 2. Klasse Weinviertel blickt SG Schrattenberg/Drasenhofen auf eine Saison mit zwei Gesichtern zurück: Nach starkem Herbst folgte im Frühjahr ein Einbruch. Am Ende stehen Platz 9 und 34 Punkte – für Trainer Helmut Janecek trotzdem ein Schritt nach vorne. „Wir haben seit Langem das beste Punkte-Ergebnis erspielt, aber es ist noch Luft nach oben“, sagt er. Der Kader ist vollzählig und gesund, kleinere Umbauten gab es mit einem Legionärstausch und einem Heimkehrer aus Poysdorf.

Torwart wartet auf Eckball

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Starker Herbst, Dämpfer im Frühjahr: der Verlauf in Kurven

Die Saison der SG lässt sich gut an der Rangliste ablesen: sehr ordentlich gestartet, zwischenzeitlich sogar auf Rang 5, dann ein Rutsch nach unten und schließlich ein stabiler Schluss auf Platz 9. Helmut Janecek bringt es nüchtern auf den Punkt: „Nachdem wir einen überraschend guten Herbst gespielt haben, haben wir leider im Frühjahr einen Einbruch gehabt.“ Zu den Gründen blieb er dabei knapp. Auffällig bleibt dennoch die Linie: Nach einzelnen Ausreißern Richtung 13. Stelle fand die Mannschaft wieder Tritt und pendelte sich über weite Strecken zwischen Rang 8 und 10 ein – am Ende ein solides Mittelfeld, das für die SG in dieser Form schon länger nicht mehr da war. Unterm Strich fehlte im Frühjahr die Konstanz, auch wenn die Punkteausbeute insgesamt ordentlich war.

Gute Stimmung, alle fit – kleine Korrekturen statt Umbruch

Im Lager der Spielgemeinschaft überwiegt trotz der Frühlingsdelle die Zuversicht. „Die Stimmung ist gut“, betont Janecek. „Wir haben seit Langem das beste Punkte-Ergebnis erspielt, aber trotzdem ist noch Luft nach oben.“ Der Blick in den Kader passt dazu: „Nein, alle fit, alle in Ordnung“, sagt der Trainer, und auch abseits des Rasens blieb alles ruhig. „Nein, alles beim Alten geblieben.“ Sportlich wurde punktuell nachgeschärft: „Ein Legionär ist gegangen, ein anderer Legionär ist gekommen. Ein Heimkehrer von der Gebietsliga aus Poysdorf ist zurück, alles Weitere wird man sehen.“ Namen wollte er nicht ins Schaufenster stellen, dafür die Gruppe: „Sie sind alle voller Eifer dabei. Es passt bei allen. Wir sind eine gute Mannschaft.“ Genau dieses Wir-Gefühl war ein Baustein der positiven Herbstserie – und soll die Basis sein, um die Schwankungen im Frühjahr künftig abzustellen.

Hauskirchen als Messlatte – und ein bodenständiger Ausblick

Wenn Janecek auf die Liga schaut, fällt ein Name sofort: „Hauskirchen ist mir in Erinnerung geblieben.“ Kein Zufall, stehen die Hauskirchener mit 62 Punkten ganz oben. Für die SG ist das die Messlatte, an der man sich im Unterhaus gerne orientiert – ohne große Sprüche. Der Trainer bleibt bei der Wortwahl bewusst sparsam, auch das passt zum Auftritt der Spielgemeinschaft in dieser Saison. Kein Poltern, kein lautes Ankündigen, sondern Schritt für Schritt arbeiten, das Erreichte absichern und weiterentwickeln. Das Ziel ist klar umrissen: die gute Basis – fitte Mannschaft, ruhiges Umfeld, punktuelle Verstärkungen – in ein konstanteres Jahr zu überführen. Oder, wie Janecek es zusammenfasst: „Wir haben seit Langem das beste Punkte-Ergebnis erspielt, aber trotzdem ist noch Luft nach oben.“