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„Das letzte Spiel in Wilfersdorf war ein schöner Abschied“ – USC Eibesthal zieht positiv Bilanz und baut um

USC Eibesthal

Nach dem 2:2 von USC Eibesthal gegen FC Wilfersdorf in der 2. Klasse Weinviertel zieht Sektionsleiter Matthias Schöfbeck eine Bilanz, die mehr ist als ein Blick auf Platz 14. Der Herbst sei schwierig gewesen, sagt er, doch gerade das Frühjahr und das Derby zum Schluss hätten ein besseres Gefühl hinterlassen. "Das letzte Spiel in Wilfersdorf war wirklich ein schönes Derby und ein schöner Abschied aus der zweiten Klasse."

Rote Schalensitze einer Fußballtribüne

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein Herbst zum Vergessen, ein Frühjahr mit besserem Gefühl

Schöfbeck spricht offen darüber, dass die Saison für den USC Eibesthal lange keine einfache war. "Wir hatten einen schwierigen Herbst mit wirklich sehr schweren Spielen, und bei uns ist nicht viel zusammengelaufen", sagt der Sektionsleiter. Diese Einschätzung deckt sich auch mit dem Tabellenbild, denn Eibesthal blieb nach den ersten Runden dauerhaft am Tabellenende und beendete die Saison mit 10 Punkten auf Rang 14. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass die Mannschaft im Frühjahr zumindest wieder Momente hatte, an denen sie sich aufrichten konnte. In den letzten fünf Spielen gab es den 5:2-Erfolg bei ESV Rabensburg und das 6:3 gegen Herrnbaumgarten, ehe Niederlagen gegen Altlichtenwarth und USV Schrick folgten. Das 2:2 gegen FC Wilfersdorf zum Abschluss blieb bei Schöfbeck dennoch positiv hängen. "Ich habe mich sehr über das starke Finish im Frühjahr gefreut", sagt er und macht klar, dass für ihn gerade der letzte Auftritt emotional mehr Gewicht hatte als das reine Ergebnis.

Der Umbruch läuft schon: neuer Trainer und viele junge Spieler

Dass der Blick in Eibesthal inzwischen längst nach vorne geht, betont Schöfbeck im Gespräch mehrfach. "Wir freuen uns alle auf die dritte Klasse. Die Stimmung ist gut", sagt er. Diese gute Grundstimmung ist für den Verein wichtig, weil im Sommer einiges zusammengeführt werden muss. Im Vorstandsteam blieb laut Schöfbeck zwar alles beim Alten, auf sportlicher Ebene gibt es aber sehr wohl Veränderungen. "Lediglich der Trainer hat uns verlassen, da haben wir einen neuen Trainer bekommen", erklärt er. Dazu kommen "sieben bis acht neue Spieler, junge Spieler, die wir integrieren müssen und möchten". Gerade in einer Phase nach einem Abstieg ist das keine Nebensache, sondern die zentrale Aufgabe der Vorbereitung. Schöfbeck formuliert das bewusst bodenständig: "Wir werden uns erst finden müssen." Der USC Eibesthal startet also nicht nur in einer neuen Liga, sondern auch mit einer neu zusammengesetzten Gruppe, die sich erst einspielen muss.

Keine schweren Verletzungen, aber viel Arbeit bis zum Herbst

Ein Punkt, der im Sommer für etwas Erleichterung sorgt, ist die personelle Lage. "Natürlich haben einige Spieler Blessuren, so wie das nach der langen Meisterschaft üblich ist, aber es hat sich Gott sei Dank niemand schlimm verletzt", sagt Schöfbeck. Für den Verein bedeutet das, dass die Sommerpause vor allem zur Regeneration genutzt werden kann und nicht zur Schadensbegrenzung. Die Hoffnung ist klar formuliert: Alle sollen die kleinen Wehwehchen auskurieren und im Herbst wieder mit voller Kraft angreifen. Auffällig ist auch, dass Schöfbeck bei der Frage nach einzelnen Stützen oder Gewinnern der Saison bewusst keine Namen heraushebt. "Ich glaube, dass sich einige Spieler immer wieder profilieren und mit gewissen Persönlichkeitszügen glänzen, aber ich möchte jetzt keinen besonders hervorheben." Das passt zu seiner gesamten Einordnung: Eibesthal sucht keinen Einzelnen als Lösung, sondern will als Mannschaft den Neustart schaffen. Dass in der vergangenen Saison einige Gegner laut Schöfbeck "wirklich sehr viel Potenzial" hatten und teils sogar höhere Ansprüche anmeldeten, zeigt zusätzlich, wie schwierig die Ausgangslage war.

Der letzte Eindruck soll in den Sommer mitgenommen werden

Am Ende bleibt bei USC Eibesthal also kein lauter Schlussakkord, sondern ein nüchterner und zugleich positiver Blick auf das, was jetzt ansteht. Die Saison in der 2. Klasse Weinviertel war hart, das sagt Schöfbeck ohne Ausflüchte. Gleichzeitig will er den besseren Eindruck aus dem Frühjahr und besonders das Derby gegen Wilfersdorf in die neue Spielzeit mitnehmen. "Prinzipiell ist die Stimmung positiv und wir freuen uns", sagt er. Genau darum wird es in den nächsten Wochen gehen: den neuen Trainer einzubinden, die jungen Spieler in die Mannschaft zu holen und aus einer schwierigen Saison die richtigen Lehren zu ziehen. Der Sommer ist in Eibesthal damit keine bloße Pause, sondern der Startpunkt für einen Neustart, der erst im Herbst wirklich sichtbar werden soll.