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„Wir wollen von Anfang an oben mitspielen“ – FCU Strengberg setzt im Sommer weiter auf Kontinuität

FCU Strengberg

In der 2. Klasse Ybbstal hat FCU Strengberg die vergangene Saison auf Rang zwölf mit 21 Punkten beendet. Trainer Christoph Schimpl richtet den Blick trotzdem klar nach vorne. Für ihn stehen weniger die nackten Zahlen im Mittelpunkt als die Entwicklung der Mannschaft, die im Laufe der Saison enger zusammengerückt ist, taktisch Fortschritte gemacht hat und nach der Sommerpause wieder mit demselben Zusammenhalt in die neue Runde gehen soll.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

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Schimpl hebt die Entwicklung der Mannschaft hervor

Auch wenn die Tabelle am Ende nur Platz zwölf ausweist, fällt Schimpls Rückblick auf die zurückliegende Saison keineswegs nur kritisch aus. Der Trainer spricht bewusst über den Weg, den seine Mannschaft genommen hat, und nicht nur über das Endergebnis. „Wir sind als Team gut zusammengewachsen, haben im taktischen Bereich Fortschritte gemacht und uns Schritt für Schritt verbessert“, sagt er. Gerade dieser Punkt ist für ihn entscheidend, weil er darin eine Grundlage für die kommenden Monate sieht. Auffällig ist dabei auch, dass Schimpl gar nicht erst einzelne Spieler in den Vordergrund stellen will. „Menschlich war die gesamte Mannschaft positiv“, betont er, und auch sportlich wolle er bewusst niemanden herausheben. Einzelne Akteure hätten in manchen Spielen sicher herausgestochen, für den Trainer steht aber klar die Mannschaftsleistung im Mittelpunkt.

Im Sommer bleibt vieles gleich – gesucht wird nur noch ein Stürmer

Diese Linie setzt sich auch in der Planung für den Sommer fort. Beim FCU Strengberg soll rund um die Kampfmannschaft alles beim Alten bleiben. „Wir bauen auf Kontinuität und wollen auch nichts verändern“, sagt Schimpl über den Trainerstab und das Umfeld der Mannschaft. Auch im Kader gibt es aktuell noch keine Bewegung. „Derzeit haben wir keine aktuellen Abgänge und auch keine Zugänge. Das könnte sich noch ändern“, erklärt der Trainer. Ganz ohne Wunsch bleibt der Sommer dennoch nicht: Strengberg will, wenn möglich, in der Offensive noch nachlegen. „Wir werden speziell versuchen, einen offensiven Spieler zu verpflichten, genauer gesagt einen Stürmer“, sagt Schimpl. Gleichzeitig betont er, dass es aktuell weder bei Abgängen noch bei weiteren größeren Veränderungen konkrete Entwicklungen gibt. Nach einer langen Saison, die für Strengberg bis 20. Juni gedauert hat, läuft derzeit noch die Sommerpause. Bis zum 20. Juli sollen die Spieler abschalten, ganz ohne Fußball ist die Zeit aber nicht. Schimpl berichtet von einem Heimprogramm, damit die Mannschaft „mit einer guten Grundfitness in die Vorbereitung starten“ kann. Dazu kommt eine für den Trainer angenehme Nachricht: Verletzte Spieler gibt es im Moment keine.

Klare Ziele, Respekt vor der Liga und ein Blick auf den Nachwuchs

Wenn Schimpl auf die Liga blickt, erkennt er an der Spitze eine Qualität, die ihn durchaus beeindruckt hat. Vor allem SV Scheibbs und FC Ertl hebt er hervor. Beide Mannschaften hätten sich für ihn den Aufstieg verdient, das Rennen an der Spitze sei entsprechend eng gewesen. Insgesamt beschreibt der Strengberger Trainer die Meisterschaft aber als „relativ ausgeglichen“. Eine Ausnahme aus seiner Sicht war der direkte Eindruck gegen FC Sonntagberg. „Da waren wir klar unterlegen“, sagt Schimpl offen und zählt den Verein deshalb ebenso zu den Kandidaten für vorne wie FC Göstling/Ybbs und den FC Ertl. Für den FCU Strengberg selbst ist die Richtung unterdessen klar vorgegeben. „Wichtig ist mir, dass wieder derselbe Zusammenhalt da ist und wir von Anfang an eher in der oberen Tabellenhälfte mitspielen können“, sagt der Trainer. Genau das sei das sportliche Ziel für die kommende Saison. Parallel dazu steht auch im Verein selbst nicht alles still: Im August ist ein Trainingscamp für die Nachwuchsfußballer geplant, bei dem Schimpl ebenfalls als Trainer eingebunden sein wird. So will Strengberg den Sommer nicht nur für die Kampfmannschaft, sondern auch für die Arbeit im Verein nutzen.