In der 2. Klasse Ybbstal hat SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg zum Auftakt das Derby bei ASV heiserTEC Kienberg/Gaming mit 3:1 gewonnen. Trainer Philipp Schager machte nach dem Schlusspfiff vor allem die starke erste Halbzeit seiner Mannschaft als Schlüssel aus. Drei Tore vor der Pause legten die Basis, auch wenn der Gastgeber nach dem Seitenwechsel deutlich besser ins Spiel fand und die Partie noch einmal offener gestaltete.

Foto von Mike Robinson auf Unsplash
Philipp Schager hatte den entscheidenden Teil des Abends schnell ausgemacht. „Wir hatten von Anfang an einen sehr guten Zugriff auf das Spiel“, sagte der Trainer von SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg, der mit dem Auftakt seiner Mannschaft sichtbar zufrieden war. Schon in der 6. Minute ging der Plan auf. Über die rechte Seite wurde der Angriff sauber ausgespielt, Mevlüt Tekcan schickte Lukas Bogenreiter auf die Reise, der mit einem Stanglpass Thomas Wagner bediente. Der Angreifer blieb vor dem Tor ruhig und stellte auf 1:0. Auch das 2:0 in der 15. Minute passte ins Bild dieser ersten Halbzeit. Nach einem weiten Ball von Tormann Markus Wenger setzte sich Andreas Pöchacker auf der linken Seite durch und traf ins kurze Eck. Kurz vor der Pause legte Thomas Wagner mit seinem zweiten Treffer des Abends nach. In der 40. Minute behauptete er den Ball auf halblinks, setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und schloss mit einem Flachschuss zum 3:0 ab. „Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich guten Fußball gezeigt und sehr konsequent agiert“, sagte Schager. Aus seiner Sicht war die Führung zu diesem Zeitpunkt nicht nur klar, sondern auch verdient, weil SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg nach vorne immer wieder Lösungen fand und laut Trainer sogar noch „zwei, drei gute Möglichkeiten“ auf einen noch höheren Pausenstand hatte.
Mit dem klaren Vorsprung im Rücken war die Partie für SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg aber noch nicht erledigt. Schager betonte ausdrücklich, dass ASV heiserTEC Kienberg/Gaming nach dem Seitenwechsel zulegte und viel energischer auftrat. In der 57. Minute kam der Gastgeber durch David Milleder auf 1:3 heran. Genau diese Phase beschrieb der Trainer als die schwierigste im Spiel seiner Mannschaft. „Es war ein Hin und Her, ein bisschen Kick and Rush. Wir haben die Kontrolle über das Spiel verloren“, sagte Schager. ASV heiserTEC Kienberg/Gaming suchte nun öfter den Weg nach vorne, spielte laut Schager viel auf einen neuen, sehr großen und kopfballstarken Spieler und brachte dadurch einige Bälle gefährlich in den Strafraum. Trotzdem wollte der Trainer den Abschnitt nicht dramatisieren. „Es waren keine hundertprozentigen Chancen dabei. Wir haben im Strafraum sehr konsequent agiert“, sagte er. Genau darin lag für ihn der zweite wichtige Baustein dieses Auswärtssieges. Während in den ersten 45 Minuten die Offensive den Unterschied machte, musste SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg in der zweiten Halbzeit mehr arbeiten und enger verteidigen. Schager fasste das passend zusammen: „In der ersten Halbzeit war unsere Offensive Trumpf, in der zweiten Halbzeit unsere Defensive.“
Entscheidend war aus Sicht von Philipp Schager, dass SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg nach der Druckphase des Gegners wieder Ordnung in das eigene Spiel bekam. „Ab der 65. Minute konnten wir das Spiel sehr gut beruhigen“, sagte der Trainer. Seine Mannschaft blieb damit nicht nur stabil, sondern hatte in der Schlussphase auch noch die Möglichkeit, die Partie endgültig zuzumachen. Andreas Pöchacker und Marvin Zahnt trafen jeweils die Latte, dazu kamen weitere Kontersituationen, aus denen auch noch das vierte Tor hätte fallen können. Schager ordnete den Abend dennoch nicht allein über die klare erste Hälfte ein, sondern lobte auch den Gegner für die Reaktion nach der Pause. ASV heiserTEC Kienberg/Gaming habe sich „nicht aufgegeben“ und SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg in der zweiten Halbzeit „alles abverlangt“. Dass es am Ende trotzdem beim 3:1 blieb, führte der Trainer auf die geschlossene Mannschaftsleistung zurück. Auch das Drumherum passte aus seiner Sicht: Es sei „ein sehr faires Derby“ gewesen, der Schiedsrichter habe die Begegnung „sehr gut unter Kontrolle“ gehabt. Unter dem Strich stand für Schager daher ein klares Fazit: „Im Großen und Ganzen war der Derbysieg sehr verdient.“ Für SC Welser Profile Raika Gresten-Reinsberg ist das ein Auftakt, der in dieser Form kaum besser laufen konnte.