In der 2. Landesliga Ost hat der SC Brunn/Geb. den TSU NeuMed Obergänserndorf klar mit 5:0 geschlagen. Die Hausherren legten früh los, führten bereits zur Pause 3:0 und ließen hinten kaum etwas zu. Dreifachtorschütze Julian Uhlig, Christoph Lorinson und Valentin Holzer sorgten für die Treffer. Trainer Patrick Baumeister sprach von einem souveränen Auftritt und hielt fest: "Spätestens mit dem 2:0 war es klar." Ein Abend, an dem Brunn das Spiel kontrollierte und sich für den Aufwand reichlich belohnte.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Brunn erwischte einen Traumstart und hatte von Beginn weg mehr vom Spiel. In Minute 10 fiel das 1:0: Christoph Lorinson brachte die Gastgeber in Führung und setzte damit den Ton für den weiteren Verlauf. Der SC blieb am Drücker, ließ den Ball laufen und drängte auf den nächsten Treffer. Nach etwas mehr als einer halben Stunde legte Julian Uhlig mit dem 2:0 nach (33.). Für Trainer Patrick Baumeister war das der Knackpunkt: "Spätestens mit dem 2:0 war es klar. Wir waren von Anfang an spielbestimmend, der Gegner hatte über neunzig Minuten, glaube ich, keinen Torschuss." Kurz vor der Pause schlug Uhlig noch einmal zu und erhöhte auf 3:0 (44.). Mit diesem deutlichen Polster ging es in die Kabinen – ein Halbzeitstand, der die klare Überlegenheit der Brunner untermauerte und Sicherheit gab.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Brunn das aktivere Team und nutzte die Chancen eiskalt. In der 65. Minute sorgte Valentin Holzer für das 4:0, nur eine Minute später stellte Julian Uhlig auf 5:0 (66.) – sein dritter Treffer des Abends. Baumeister war vom Auftritt seiner Mannschaft angetan: "Es war eine sehr gute Partie von uns, sehr souverän. Alle Tore waren wunderschön herausgespielt, teilweise mit sensationellen Einzelleistungen – in Summe waren alle Tore sehr ansehnlich." Auf die größte Stärke angesprochen, nannte der Coach ohne Zögern die Gier seiner Elf: "Entschlossenheit, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen – und Kaltschnäuzigkeit im Umgang mit den Chancen." Verbesserungsbedarf sah er nach dieser Vorstellung nicht: "Nein, nicht nach dem letzten Spiel." Brunn blieb über weite Strecken überlegen, ließ hinten wenig zu und spielte die Sache konzentriert zu Ende.
Baumeister zeigte trotz der Höhe des Resultats auch Respekt für Obergänserndorf: "Sie haben probiert, sich mit allem zu wehren, was ihnen zur Verfügung steht. Das hat nur bedingt funktioniert. Spätestens ab dem 2:0 ist der Gegner auseinandergebrochen, dann war es nur noch eine Frage der Höhe." Deutliche Worte fand er hingegen für die Schiedsrichterleistung: "Trotz des 5:0-Sieges war sie katastrophal. Spielentscheidende Szenen gab es nicht, aber das Auftreten in Summe war nicht zufriedenstellend."
Sportlich bleibt das Fazit klar: Brunn setzte ein Ausrufezeichen, steht mit 55 Punkten auf Rang zwei und bleibt damit dicht am Spitzenreiter ASV Hohenau (57) dran. Obergänserndorf hält bei 21 Zählern und rangiert auf Platz 14. Mit einem souveränen 5:0 im Rücken kann Brunn selbstbewusst in die letzten Runden gehen – getragen von Entschlossenheit und der Effizienz, die an diesem Abend den Unterschied ausmachte.