In der 27. Runde der 2. Landesliga Ost holte der SC Brunn/Geb. beim SC Katzelsdorf einen 3:1-Auswärtssieg. Drei Elfmeter und ein starker Sololauf von Julian Uhlig prägten die Hitzeschlacht – der Angreifer schnürte den Hattrick. Trainer Patrick Baumeister sprach von einem geschlossenen Auftritt und sah die Weichen mit dem Führungstor und dem 2:0 gestellt. Katzelsdorf blieb kampfstark, der späte Anschlusstreffer von Matthias Lindner änderte am verdienten Dreier der Brunner nichts.

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Das Spiel begann zäh – auch, weil es wieder einmal richtig heiß war. „Es war von Beginn an eine sehr schwere Partie für beide Mannschaften, richtig heiß. Beide waren bemüht, aber ohne zwingende Chancen“, beschrieb Patrick Baumeister die ersten Minuten. Nach rund einer halben Stunde kippte die Partie erstmals in Richtung der Gäste. Baumeister: „Dann haben wir Übergewicht bekommen, was die Chancen angeht.“ In Minute 34 gab es den ersten von drei Strafstößen des Abends: Julian Uhlig trat selbst an und traf sicher zum 1:0. „Der Elfer hat uns das Leben leichter gemacht“, so der Brunn-Coach. Katzelsdorf versuchte, vor der Pause noch Antworten zu finden, kam aber nicht wirklich durch. Brunn stand kompakt, ließ hinten wenig zu und nahm die knappe Führung mit in die Kabine – Halbzeitstand 0:1.
Aus der Pause kam Katzelsdorf mit richtig Dampf. „Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Katzelsdorf 15 Minuten eine ziemliche Drangperiode. Wir standen tief“, schilderte Baumeister. Chancen waren da, doch Brunn überstand die heiklen Minuten – mit Geschick, kollektivem Verteidigen und auch einem Quäntchen Glück. Und genau in diese Phase hinein setzte Julian Uhlig den Nadelstich: In der 68. Minute erhöhte er mit einer starken Einzelaktion auf 2:0. „Spätestens damit war’s eigentlich erledigt“, meinte Baumeister. Katzelsdorf musste aufmachen, Brunn bekam Räume und blieb am Drücker. In Minute 80 folgte Strafstoß Nummer zwei für die Gäste: Erneut übernahm Uhlig die Verantwortung und vollendete zum 3:0 – der Hattrick war perfekt und die Partie endgültig auf der Seite der Brunner.
In der Schlussphase wurde es noch einmal unruhig: Katzelsdorf bekam noch einen Elfmeter zugesprochen. „Die gelb-rote Karte wegen Handspiel war sehr kleinlich“, meinte Baumeister, fügte aber fair an: „Es waren generell drei Elfmeter. Unsere zwei waren in meinen Augen klar. Über den für Katzelsdorf kann man diskutieren, aber wir haben 3:1 gewonnen – ich möchte mich nicht beschweren.“ Den Strafstoß verwandelte Matthias Lindner in der 90.+1 zum 1:3-Endstand. In der Analyse rückte der Brunn-Trainer das große Ganze in den Fokus: „Wir zeigen seit Wochen eine richtig geschlossene, starke Mannschaftsleistung. Wir sind seit zehn Spielen ungeschlagen, haben neun gewonnen und eines unentschieden.“ Trotz „etlicher, teils schwerwiegender Ausfälle“ wachse seine Truppe „jede Woche über sich hinaus“.
Mit nun 58 Punkten bleibt Brunn/Geb. als Zweiter dicht an Spitzenreiter Hohenau (60), während Katzelsdorf mit 41 Zählern im gesicherten Mittelfeld liegt. „Hut ab vor den Burschen – das trägt uns seit Wochen durch die Meisterschaft“, sagte Baumeister mit Blick auf die nächsten Aufgaben.