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"Hier muss man das Tor erzielen" – Mistelbach bleibt trotz Chancenplus torlos

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FC Mistelbach
SV Langenlebarn

In der 2. Landesliga Ost hat sich FC druckmittel.at Mistelbach im Heimspiel gegen SV Donau Langenlebarn mit einem 0:0 begnügen müssen. Die Gastgeber waren laut Co-Trainer Roman Mokesch vor allem vor der Pause näher am Treffer, fanden nach dem Seitenwechsel aber schwerer ins Spiel. Vor allem das Chancenplus in Hälfte eins ließ Mistelbach dem torlosen Abend ein wenig nachtrauern.

Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von fünf Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Vor der Pause näher am Führungstor

Bei tollem Wetter und auf einem guten Platz entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie, in der Mistelbach nach Einschätzung von Roman Mokesch gut in seinem Plan blieb. Der Co-Trainer sprach von einem "klaren Matchplan" und sah seine Mannschaft vor allem im ersten Durchgang näher am Führungstor. "In der ersten Hälfte gab es definitiv ein Chancenplus von Mistelbach. Hier muss man das Tor erzielen", sagte Mokesch. Dass es trotzdem mit einem 0:0 in die Kabinen ging, war aus seiner Sicht nicht nur eine Frage der eigenen Ausbeute, sondern auch der Qualität des Gegners. Langenlebarn habe das gut gemacht und über die gesamte Partie hinweg ein sehr hohes Tempo auf den Platz gebracht.

Nach dem Wechsel wird die Partie offener

Nach der Pause veränderte sich das Bild dann merklich. Mistelbach tat sich laut Mokesch schwerer, weil Langenlebarn die Partie taktisch klug anlegte, den Gastgebern mehr den Ball überließ und dann auf Umschaltmomente setzte. "Sie haben uns das Spiel übergeben und dann auf Konter gespielt", erklärte er. Genau diese Situationen kosteten seiner Mannschaft viel Energie und Kraft, weshalb die zweite Halbzeit deutlich offener verlief als die erste. Auch ein Schuss ans Lattenkreuz war dabei, auf der anderen Seite kamen die Gäste über ihre Konter ebenfalls zu guten Möglichkeiten. Deshalb fiel das Fazit des Co-Trainers am Ende klar aus: "Das Unentschieden war gerecht, die Punkteteilung geht okay."

Junge Mannschaft mit viel Laufarbeit

Trotz des torlosen Abends hob Mokesch hervor, was seiner Mannschaft bereits gut gelingt. Mistelbach sei eine junge, hungrige und sehr lauffreudige Gruppe, die dem Gegner gerne wenig Zeit am Ball lässt. "Man sieht den Spielern an, dass es ihnen richtig Spaß macht, den Gegner unter Druck zu setzen, und das zeichnet uns definitiv aus", sagte er. Gerade gegen einen Gegner, den er als technisch stark, offensiv gut besetzt und sehr schnell im Umschalten beschrieb, war das für ihn ein wichtiger Punkt. Dass Langenlebarn Qualität mitgebracht habe, stellte Mokesch im Gespräch heraus. Umso mehr war für ihn entscheidend, dass seine Mannschaft über weite Strecken dagegenhielt und ihre Sache insgesamt "sehr, sehr gut gemacht" habe.

Ein Remis, mit dem Mistelbach leben kann

Was aus Mistelbacher Sicht zum vollen Erfolg fehlte, brachte der Co-Trainer in einem kurzen Satz auf den Punkt: "Bis auf die Tore eigentlich nicht." Viel mehr musste er dazu gar nicht sagen, weil seine Einordnung des Spiels genau darin lag. Die Gastgeber hatten vor der Pause das Plus an Chancen, nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Auch mit der Leistung des Unparteiischen war Mokesch einverstanden. "Er hat es gut laufen lassen, das hat gepasst", meinte er. Für Mistelbach steht damit nach fünf Runden ein weiterer Punkt zu Buche. Die Richtung will man deshalb nicht ändern, denn intern gilt weiter die einfache Linie, die Mokesch ebenfalls klar vorgibt: von Spiel zu Spiel denken.