2. Landesliga West

Mit neuem Trainer in die Rückrunde: SV Purgstall geht motiviert ins Frühjahr!

Es lief bislang nicht wie erhofft beim SV Purgstall. Nachdem sich im Sommer bei den Mostviertlern einiges getan hatte, konnte man noch nicht ganz an die guten Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Zur Saisonhälfte steht man auf Platz 13 in der 2. Landesliga West und liegt damit noch unter den eigenen Erwartungen. Deshalb wird sich zur Rückrunde an der Erlauf auf der Trainerbank etwas tun. Der sportliche Leiter Rene Pitzl hat die Saison eingeordnet.

Veränderung an der Seitenlinie nach acht Jahren

Ganze acht Jahre verbrachte Hans-Jürgen Moser in Purgstall. Nachdem er unter anderem den Aufstieg in die 2. Landesliga Ost 2018/19 fixierte, war das Kapitel SV Purgstall für den langjährigen Coach nach den ersten vier Spieltagen in dieser Saison beendet. Nach der 5:0-Niederlage gegen Gmünd war endgültig Schluss. Der Grund waren aber nicht die Leistungen der Mannschaft, sondern das mangelnde Energielevel von Moser. Nach einer so langen Zeit eine durchaus nachvollziehbare Begründung.

Trainerfrage ist geklärt

Danach richteten es bis zuletzt U23-Betreuer Sisic, Co-Trainer Julian Heimberger und der sportliche Leiter an der Seitenlinie. Gleich im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Moser konnte man einen hart erkämpften Sieg gegen Eggenburg einfahren, tat sich aber insgesamt über die gesamte Hinrunde hinweg schwer. Nur 17 Punkte und damit Rang 13 stehen zu Buche für den letztjährigen Fünften. "Es war durchwachsen. Wir haben nicht das Potenzial abrufen können, was in der Mannschaft steckt, beziehungsweise nicht die Ergebnisse unserer Leistung entsprechend einfahren können", beurteilt Pitzl die mäßige Hinrunde.

Ab der Rückrunde übernimmt nun Rudolf Lang das Zepter in Purgstall. Dieser hat noch bis Sommer Ligakonkurrenten Oed/Zeillern gecoacht und bringt damit bereits Erfahrung aus der Liga mit. Er soll einen neuen Schwung in die Mannschaft bringen: "Mit einem neuen Trainer, der einen neuen Impuls setzen kann, ist mit Sicherheit einiges drin", so der sportliche Leiter.

Es gibt Grund zur Hoffnung

 Auch wenn die Herbstsaison nicht nach Plan lief, gibt es noch keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Auch in der letzten Saison stand man zur selben Zeit sogar mit zwei Punkten weniger da, schaffte es aber noch, das Ruder herumzureißen. Noch dazu nahm man sich am letzten Spieltag mit einem deutlichen 4:1-Erfolg gegen Tabellenführer Waidhofen ein positives Gefühl mit in die Winterpause. Noch dazu hat man den derzeitigen torgefährlichsten Stürmer in seinen eigenen Reihen mit Özkan Dinc. Elfmal konnte er bislang den Ball im Tor unterbringen.

Pitzl zeigt sich optimistisch: "Unser Ziel ist es, zumindest die Liga zu halten. Es ist sehr dicht im Tabellenmittelfeld. Da ist mit Sicherheit einiges drin, wenn man die Leistungen abruft und Punkte sammelt."