2. Landesliga West

"Es ist Potenzial nach oben da" Ist bei Amstettens Amateuren eine Steigerung in Sicht?

Zur Saisonhälfte stehen die Amstetten Amateure gefestigt im Tabellenmittelfeld auf Rang sieben in der 2. Landesliga West. Der neue Coach, Gernot Krimberger, kann nach seinem ersten halben Jahr in Amstetten also durchaus zufrieden sein. Trotzdem werden sich im Winter voraussichtlich ein paar Dinge verändern. Darüber und mehr hat Krimberger unter anderem gesprochen. 

Es war von allem was dabei

Amstettens Amateure stellen klar die jüngste Mannschaft der Liga. Dementsprechend ist auch klar, dass die Leistungen nicht konstant auf einem Level gehalten werden können und es gab Hochs und Tiefs. Den besten Start erwischte die Krimberger-Elf nicht. Gegen Absdorf verspielte man eine deutliche Führung zum Saisonauftakt, dann folgte eine 0:3-Niederlage als Verlierer vom Platz. Auch in der Woche darauf musste man sich Oed/Zeillern geschlagen geben. "Das ist der noch fehlenden Routine im Team geschuldet. Wenn etwas Unerwartetes passiert, dann wirft uns das noch voll aus der Bahn, und wir wissen nicht, wie wir in solchen Situationen reagieren sollen - das müssen wir noch lernen", meinte der Trainer nach der Partie gegen Absdorf.

Aber es scheint so, als würde die Routine in Amstetten langsam einkehren. Denn auch mit guten Leistungen konnte das junge Team überzeugen. So schlug man beispielsweise den Tabellenzweiten Haitzendorf und holte gegen direkte Konkurrenten wie Würmla oder Hainfeld wichtige drei Punkte. Insgesamt konnte man 21 Punkte sammeln - damit bereits zwei mehr als im letzten Winter. "Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Das ein oder andere Lehrgeld haben wir in den ersten Runden gezahlt. Aber: Je länger die Saison ging, desto besser sind wir reingekommen", bilanziert Krimberger die Hinrunde seiner Mannschaft.

Transfers im Winter?

Bereits im Sommer hat sich bei Amstettens Zweitvertretung einiges getan. Vor allem setzte man - wie sonst auch - auf die Jugend.  Neuzugänge wie Kellnreiter oder Rauch konnten bisher mit guten Leistungen im Zentrum überzeugen. Letzterer traf sogar bereits zweimal. Aber es soll im Sommer nicht geschlafen werden, so Krimberger: "Es wird sich einiges tun. Wir haben einen großen Kader. Dementsprechend wird es ein paar Abgänge geben. Einen Zugang gibt es auch, bei dem wir noch in Gesprächen sind.

Rangverbesserung in Sicht

Die Tendenz im Vergleich zum Vorjahr zeigt nach oben. Im Frühjahr wird vor allem Konstanz gefragt sein - in der vergangenen Rückrunde sammelte man nämlich nur zwölf Zähler. Der Trainer glaubt jedenfalls an seine Mannschaft: "Ich wäre zufrieden, wenn am Ende ein siebter Platz herauskommen würde. Aber ich glaube auch, dass noch einiges drin ist. Es ist viel Potenzial nach oben da."

Am ersten Spieltag wird die Krimberger-Elf gegen Absdorf die Möglichkeit haben, einen besseren Start zu erwischen.