In der 2. Landesliga West zieht Mario Krumpöck, Sektionsleiter des SV Absdorf, vor dem Start der Frühjahrssaison eine offene Bilanz zur bisherigen Spielzeit. Der Klub steht aktuell mit 18 Punkten auf Rang 11 und hat in den letzten fünf Partien zwei Siege und drei Niederlagen verbucht. Trotz der Schwankungen blickt Krumpöck optimistisch nach vorne. Er erklärt, wie der Kader punktuell verstärkt wurde, welche Spieler zuletzt herausragten und welche Ziele der Verein in den kommenden Monaten verfolgt.

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Die erste Saisonhälfte war für den SV Absdorf ein Auf und Ab. „Wir hatten einen guten Saisonstart, dann eine Schwächephase, waren wieder im Flow und zum Schluss richtig schlecht“, fasst Krumpöck zusammen. Gründe sieht er in der Unerfahrenheit einiger junger Spieler und darin, dass manche Routiniers ihr Potenzial nicht konstant abrufen konnten. In der Tabelle spiegelte sich diese Unbeständigkeit wider: Auf einen starken Beginn mit wichtigen Erfolgen folgten mehrere Niederlagen. Die Winterpause kam daher, so Krumpöck, „zum richtigen Zeitpunkt“.
Um den Kader für das Frühjahr zu stärken, holte der Verein zwei neue Akteure. Fabian Zahrl, ein Rückkehrer für den Angriff gilt als aggressiv, kopfballstark und bringt viel Dynamik. Zudem verstärkt ein spielstarker Offensivmann aus Brasilien, William Bartholdy Freytag das zentrale Mittelfeld. Abgänge gab es keine. „Wir sind mit dem Kader sehr zufrieden und zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen werden“, sagt Krumpöck. Auch Verletzungssorgen plagen das Team derzeit nicht – alle Spieler sind fit und voll im Training.
Die Stimmung in der Mannschaft beschreibt Krumpöck als ausgezeichnet: „Trainerteam und Spieler ziehen alle an einem Strang.“ Besonders hebt er Mattis Huber hervor, der „eine überragende Herbstsaison gespielt hat“, sowie Maximilian Kaim, Marco Bauer und Tormann David Guttmann, die ebenfalls überzeugten. Der Fokus für das Frühjahr liegt auf Weiterentwicklung und Stabilität: „Wir wollen die Mannschaft so schnell oder so gut wie möglich weiterentwickeln, damit wir den nächsten Schritt gehen können.“ Als kurzfristiges Highlight nennt Krumpöck das Derby am 15. März, das er als „großes Ziel und Riesenansporn“ bezeichnet. Langfristig lautet die Marschroute, in der Tabelle nach oben zu klettern und sich von den Abstiegsrängen fernzuhalten. Zur Liga sagt Krumpöck anerkennend, dass mehrere Gegner „eine sehr hohe Qualität haben“, zugleich ist das Selbstvertrauen intakt: „Wenn wir ans Limit gehen, können wir jeden Gegner schlagen.“ Optimismus und Geschlossenheit sind für ihn die Schlüssel zu einem stabilen Frühjahr und einer nachhaltigen Entwicklung des Teams.