Spielberichte

Pjeter Preqaj (Co-Trainer Amstetten Amateure): "Schlechte Erste, dann solide zum 2:1"

SKU Amstetten Amateure
SC Gmünd

In der 2. Landesliga West drehte SKU Ertl Glas Amstetten Amateure ein zähes Heimspiel gegen SC Gmünd spät und siegte 2:1. Daniel Maurer hatte die Gäste in Minute 16 in Führung gebracht, zur Pause stand es 0:1. Nach der Pause legte Amstetten zu: Maximilian Baumgartner glich in der 56. Minute aus, Maximilian Kerschner traf in der 90. zum Sieg. Co-Trainer Pjeter Preqaj sprach von einer schwachen ersten Hälfte und einer soliden Reaktion.

Nahaufnahme eines Fußball beim Abstoß durch den Torwart

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Schwache erste Hälfte, deutliche Antwort nach der Pause

Der Start ging an Gmünd. Die Gäste wirkten wacher, nutzten ihre erste gute Phase und lagen nach 16 Minuten durch Daniel Maurer 0:1 voran. Es passte zum Eindruck der Heimischen, die mit der ersten Hälfte nicht zufrieden waren. Pjeter Preqaj brachte es offen auf den Punkt: "Wir hatten eine sehr schlechte erste Halbzeit, haben dann etwas umgestellt und eine solide zweite gespielt, die für das 2:1 gereicht hat." Nach dem 0:1-Pausenstand kamen die Amstettner mit anderer Körpersprache zurück. "In den ersten Minuten nach der Pause war eine andere Energie auf dem Platz. Wir haben sie gut eingestimmt", sagte der Co-Trainer. Das zahlte sich aus: In Minute 56 traf Maximilian Baumgartner zum wichtigen 1:1 – "Wir mussten unbedingt eines schießen, damit die Hoffnung lebt, und das haben wir zum Glück gemacht", so Preqaj – und in der 90. Minute setzte Maximilian Kerschner mit dem 2:1 den späten Schlusspunkt.

Umstellungen, Ehrlichkeit und der Wert dreckiger Siege

Preqaj blieb auch nach dem späten Jubel sachlich. Der Co-Trainer wollte den Sieg nicht schöner reden, als er war: "Es war eines unserer schlechteren Spiele." Genau deshalb hob er die Korrekturen in der Pause hervor, die seiner Mannschaft halfen, Ruhe zu finden und die einfachen Dinge besser zu machen. "Wir hatten eine sehr schlechte erste Halbzeit, haben dann etwas umgestellt", erklärte er noch einmal, ohne ins Detail zu gehen. Entscheidend sei die Haltung nach Wiederanpfiff gewesen, dieses gemeinsame Anlaufen und das konsequentere Nachrücken, das die Gastgeber über weite Strecken der zweiten Hälfte stabilisierte. Dennoch bleibt Arbeit. "In allen Phasen gibt es Verbesserungen. Egal, ob defensiv oder offensiv – ein paar Sachen haben heute nicht so ineinandergegriffen", sagte Preqaj. Dass die Elf sich trotz eines gebrauchten Abends zurückkämpfte, nimmt der Betreuerstab aber positiv mit.

Respekt für Gmünd, fairer Abend und ein Blick auf die Tabelle

Der Gegner bekam von Preqaj deutliche Anerkennung. "Gmünd hat viele gute Legionäre. Sie verlagern extrem schnell die Seite, das haben sie oft und erfolgreich gemacht", merkte er an. Schon im Hinspiel habe man gesehen, welch unangenehme Aufgaben diese Mannschaft stellen könne: "Wir wussten, dass das ein guter Gegner ist." Auch deshalb fiel der Heimsieg nach dem 0:1 durch Daniel Maurer doppelt wertvoll aus – zumal die Partie ohne große Aufreger über die Bühne ging.

Zur Schiedsrichterleistung meinte Preqaj kurz: "Es gab keine strittigen Szenen." Mit dem 2:1 und nun 45 Punkten nach der 24. Runde bleiben die Amstetten Amateure an der Tabellenspitze dran, hinter Haitzendorf. Der Schluss war dennoch mahnend: "Wir müssen uns auf jeden Fall steigern, wenn wir vorn mitreden wollen."

2. Landesliga West: Amstetten Amateure : SC Gmünd - 2:1 (0:1)

  • 90
    Maximilian Kerschner 2:1
  • 56
    Maximilian Baumgartner 1:1
  • 16
    Daniel Maurer 0:1