In der 2. Landesliga West setzten sich die SKU Ertl Glas Amstetten Amateure in Runde 26 klar mit 4:0 gegen den SC Weißenkirchen durch. Annur Hadzic traf vor und kurz nach der Pause doppelt, Thomas Rauch und Maximilian Kerschner legten nach. Co-Trainer Pjeter Preqaj sprach von einer reifen Vorstellung: "Wir haben unser Ding durchgezogen – genau so, wie wir es besprochen haben."

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Die Amstettner setzten früh den Ton. Co-Trainer Pjeter Preqaj brachte es knapp nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: "Wir waren von der ersten Minute an die spielbestimmende Mannschaft." Das Heimteam hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und gab den Takt vor, ohne dabei die Geduld zu verlieren. Nach einer halben Stunde fiel der verdiente Lohn: Annur Hadzic stellte in Minute 30 auf 1:0. Dieses Tor passte zum Bild der ersten Hälfte, in der die Gastgeber das Spiel kontrollierten und Weißenkirchen nur selten zur Entfaltung kommen ließ. Zur Pause stand es 1:0 – ein Zwischenergebnis, das die Kräfteverhältnisse durchaus widerspiegelte und den Amstettnern Rückenwind für die zweiten 45 Minuten gab.
Gleich nach Wiederbeginn legte Amstetten nach und erhöhte in Minute 49 erneut durch Annur Hadzic auf 2:0. Spannend dabei: "Obwohl wir viel Ballbesitz hatten, sind die ersten zwei Tore aus Umschaltsituationen gefallen", erklärte Preqaj. Seine Mannschaft blieb am Drücker, spielte weiter zielstrebig nach vorne und nutzte die Chancen eiskalt. Thomas Rauch stellte nach 65 Minuten auf 3:0, Maximilian Kerschner legte in Minute 71 den vierten Treffer nach – die Partie war damit endgültig entschieden. Auch mit dem Auftritt der Unparteiischen zeigte sich der Co-Trainer zufrieden: "Die Schiedsrichterleistung war gut." Gleichzeitig hob er hervor, was sich im eigenen Spiel tut: "Das Spiel mit Ball ist um einiges besser geworden als in den letzten Wochen." Hinten blieb die Null stehen – eine runde Sache.
In der Analyse fand Preqaj klare Worte für den Unterschied an diesem Abend: "Es ist mir so vorgekommen, als würden wir es noch mehr wollen." Er verwies auf die Entwicklung der letzten Monate: "Die Spieler haben in der Rückrunde eine Riesensteigerung genommen." Dass der Plan aufging, war für ihn kein Zufall: "Wir haben unser Ding durchgezogen und es ist alles aufgegangen, so wie wir es besprochen haben." Der Blick auf die Tabelle unterstreicht die Wirkung dieses 4:0: Amstetten führt nach 26 Spielen mit 48 Punkten die Liga an, Weißenkirchen hält bei 44 Zählern weiter Kontakt zum Spitzenfeld. Zum Schluss hatte der Co-Trainer noch eine Botschaft an seine Truppe: "Die Jungs haben sich das wirklich verdient. Sie haben ein gutes Jahr hart gearbeitet." Mit diesem Selbstvertrauen wollen die Amstettner den Schwung in die nächsten Aufgaben mitnehmen.