In der Bezirksklasse Weinviertel setzte sich der FC Kreuzstetten am Sonntag mit 4:0 gegen die SG Hüttendorf/Paasdorf durch. Gäste-Trainer Wolfgang Meier sprach von einem verdienten Erfolg nach einer dominanten ersten Hälfte der Hausherren. Seiner ersatzgeschwächten Elf fehlten vorne das Quäntchen Glück und die Durchschlagskraft, sie zeigte aber bis zum Schluss Moral. Kreuzstetten traf früh, legte vor der Pause nach, und kurz nach dem Wechsel fiel das 4:0 – ein klarer Abend für die Gastgeber, den Meier ohne Ausreden anerkannte.

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Kreuzstetten erwischte den besseren Start und stellte die Weichen früh: In Minute 8 traf Andreas Westermayer zum 1:0. Die Hausherren blieben am Drücker, hatten mehr vom Spiel und bauten noch vor der Pause entscheidend aus. Paul Freudhofmaier erhöhte in der 39. Minute auf 2:0 und legte nur drei Minuten später das 3:0 nach. Zur Halbzeit war die Partie bereits deutlich in eine Richtung gekippt. Wolfgang Meier brachte es offen auf den Punkt: "Kreuzstetten war klar die bessere Mannschaft, hat relativ schnell das 1:0 gemacht und war über die gesamte erste Halbzeit besser – zur Pause stand es verdient 3:0." Aus Sicht der Gäste war das kein Zufall, sondern die logische Folge der starken Offensivleistung der Heimelf in dieser Phase.
Auch nach dem Seitenwechsel setzte Kreuzstetten gleich wieder ein Zeichen: In Minute 47 stellte Felix Andreas Groß auf 4:0 und nahm damit endgültig die Spannung aus dem Spiel. Hüttendorf/Paasdorf suchte dennoch den Weg nach vorne, fand aber an diesem Tag keine Lücke. Meier erklärte die Gründe deutlich: "Am meisten haben uns heute das Quäntchen Glück und die nötige Durchschlagskraft nach vorne gefehlt." Dazu kam, dass er auf einige Kräfte verzichten musste: "Wir waren leider ersatzgeschwächt." Rückblickend haderte er auch mit der eigenen Herangehensweise: "Vielleicht waren wir ein bisschen zu defensiv ausgerichtet, obwohl ich glaube, dass Kreuzstetten hinten Probleme haben könnte." Am Endbild änderte das nichts: "Es war ein verdienter Sieg für Kreuzstetten. Bei 4:0 brauchen wir nicht diskutieren."
Im Fazit fand der Gästecoach deutliche Worte des Respekts. "Wir wussten, dass wir gegen die Mannschaft mit der besten Offensive in dieser Liga spielen", sagte Meier und hob einen Kreuzstettner besonders hervor: "Der beste Mann am ganzen Platz ist der Pauli – ein Unterschiedsspieler." Insgesamt sah er "mehrere gute Fußballer" beim Gegner. Auch zum Unparteiischen äußerte er sich offen: "Der Schiedsrichter war eigentlich sehr auf unserer Seite, teilweise kleinlich, aber grundsätzlich in Ordnung – und er hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis." Trotz der klaren Niederlage nahm Meier Positives mit: "Man sieht, dass sich die Mannschaft nie aufgibt. Wir haben Moral bewiesen und bis zur letzten Minute nach vorne gespielt." Der Blick geht nach vorne: "Wir richten die Blicke nach vorne und wollen die letzten zwei Spiele so meistern, dass wir hoffentlich erfolgreich sind."