In der Bezirksklasse Weinviertel feierte der FC Kreuzstetten beim USC Schletz einen deutlichen 6:0-Auswärtssieg. Bereits zur Pause lagen die Gäste mit 2:0 vorne, nach dem Wechsel nutzten sie ihre Chancen eiskalt. Sektionsleiter Erich Brim sprach von klarer Überlegenheit und einem souveränen Auftritt: „Wir waren von der ersten Minute an feldüberlegen.“ Den Unterschied machte am Ende die bessere Kondition und die höhere Effizienz – und ein treffsicherer Felix Andreas Groß mit drei Toren.

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Kreuzstetten griff die Partie in Schletz von Beginn weg an sich und erarbeitete sich eine Reihe an Möglichkeiten. „Wir waren eigentlich von der ersten Minute an feldüberlegen und hatten viel mehr Torchancen als Schletz“, ordnete Sektionsleiter Erich Brim ein. Die Führung besorgte Felix Andreas Groß in Minute 24, noch vor der Pause legte der Angreifer in der 42. nach – 0:2 und ein klares Zeichen. Trotzdem hätte das Polster größer sein können. Brim meinte unmissverständlich: „Wir hätten in der ersten Halbzeit deutlich höher führen müssen als 2:0.“ Beim Pausenstand blieb es dennoch, auch weil die Gäste vor dem Tor noch zu wenig aus ihren Gelegenheiten machten.
Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, zog Kreuzstetten die Zügel straffer an – und diesmal saß fast jeder Abschluss. Onur Kayikci stellte in der 50. Minute auf 0:3 und ebnete damit endgültig den Weg. Rund um die 61. Minute legten die Gäste mit einem Doppelschlag nach: Zunächst traf erneut Felix Andreas Groß, ehe Philipp Gröger nachlegte, innerhalb weniger Augenblicke stand es 0:5. Den Schlusspunkt setzte in Minute 83 Felix Schmölz zum 0:6. „In der zweiten Halbzeit waren wir effizienter und haben unsere Chancen konsequent genutzt“, erklärte Brim zufrieden. Auf die Frage nach einem Schlüsselmoment winkte er ab: „Entscheidend war eigentlich keines – alle sechs Tore sind aus dem Spiel entstanden, das war die Folge unserer Überlegenheit.“
Auch zum Gegner fand Brim klare, aber faire Worte. „Schletz war heute nicht so präsent und eher harmlos, sicher schwächer als zuletzt, als sie gegen Michelstetten überzeugt haben“, so der Sektionsleiter. Am Unparteiischen gab es wiederum nichts zu rütteln: „Es gab keine einzige Szene, über die man diskutieren müsste. Der Schiedsrichter hat das sehr souverän gepfiffen.“ Den Schlüssel zum 6:0 sah Brim vor allem in der Physis und im langen Atem seiner Mannschaft: „Wir waren konditionell viel stärker als Schletz und haben dadurch unsere Tore machen können.“ Gleichzeitig blieb er geerdet: „Der Sturm war sehr effizient, aber die Chancenverwertung macht uns immer wieder ein bisschen das Leben schwer.“ Mit dem klaren Auswärtssieg und dem Dreierpack von Felix Andreas Groß untermauert Kreuzstetten seine Spitzenrolle – nun gilt es, diese Klarheit im Abschluss in die nächsten Aufgaben mitzunehmen.