Im Thayapark erlebten die Zuschauer ein packendes Duell in der Gebietsliga Nord/Nordwest zwischen dem SC Laa/Thaya und dem ASV Hohenau. Das Spiel begann mit einem frühen Treffer der Gäste, doch der Sportclub Laa/Thaya zeigte Charakter und drehte das Spiel in der zweiten Halbzeit. Durch Tore von Daniel Maurer und Dominik Silinger sicherte sich die Heimmannschaft am Ende einen knappen, aber verdienten 2:1-Sieg. Die Partie war geprägt von kämpferischem Einsatz und zahlreichen spannenden Szenen, die die Fans bis zur letzten Minute in Atem hielten.
Bereits in der dritten Minute gingen die Gäste aus Hohenau in Führung. Nach einer Hereingabe von rechts durch Marco Miesenböck staubte Tadeas Jurceka im Zentrum ab und erzielte das 0:1. Der SC Laa/Thaya versuchte, schnell zu reagieren, doch die gut gestaffelte Abwehr der Hohenauer ließ zunächst wenig zu. Trotz der Führung der Gäste war das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen, wobei beide Teams immer wieder gefährlich vor dem Tor auftauchten. In der 17. Minute hätte Marco Miesenböck beinahe auf 0:2 erhöht, doch er verpasste eine scharfe Hereingabe von Tadeas Jurceka knapp.
Die Hohenauer zeigten sich bis zur Halbzeit als das dominantere Team, was durch eine weitere Chance in der 38. Minute unterstrichen wurde. Eine Flanke von David Frühauf verpasste Tadeas Jurceka nur um Zentimeter. Der SC Laa/Thaya hingegen kämpfte sich zurück ins Spiel und erspielte sich Chancen durch Standardsituationen, die jedoch ungenutzt blieben.
Nach dem Seitenwechsel kam der SC Laa/Thaya engagierter aus der Kabine. In der 55. Minute wurde das Team mit einem Elfmeter belohnt, nachdem ein Foul im Strafraum an einem Laaer Spieler begangen wurde. Daniel Maurer trat an und verwandelte sicher zum 1:1. Das Spiel nahm nun an Intensität zu, und die Gastgeber bekamen Oberwasser. Chancen häuften sich, doch es dauerte bis zur 89. Minute, bis der SC Laa/Thaya das entscheidende Tor erzielte.
Dominik Silinger vollendete einen perfekten Lochpass von Josef Hnanicek mit einem Flachschuss ins linke Eck und ließ dem Hohenauer Torhüter Stefan Wiedenbauer keine Chance. Damit drehte der Sportclub Laa/Thaya die Partie und stellte den 2:1-Endstand her. In den Schlussminuten drängte der ASV Hohenau auf den Ausgleich und hatte noch eine Gelegenheit durch Lukas Grandits, der nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste gefährlich zum Abschluss kam. Doch Wiedenbauer parierte den Lupfer mit den Fingerspitzen.
Nach 93 Minuten pfiff der Schiedsrichter die spannende Begegnung ab. Der SC Laa/Thaya feierte einen wichtigen Sieg, der durch eine kämpferische Mannschaftsleistung und die Effizienz in der zweiten Halbzeit zustande kam. Die Hohenauer, die einen vielversprechenden Beginn hatten, müssen sich mit der knappen Niederlage abfinden.
Erwin Cseh (Trainer ASV Hohenau):
"Die Leistung war lange Zeit richtig gut – bis zum Elfmeter. Danach wurde es hektisch. In der Halbzeit hatten wir leider einen Verletzten, aber keinen Spieler zum Wechseln. Genau über diese Seite, wo der Verletzte gefehlt hat, ist dann auch das Siegestor gefallen. Wir sind ohne Ersatzspieler angereist, weil wir momentan einfach keine haben – und das hat uns letztendlich das Genick gebrochen. Bis zum Elfmeter hatten wir das Spiel eigentlich gut im Griff, der Gegner hatte kaum Chancen, fast nur hohe Bälle. Aber ehrlich gesagt, wir hatten auch nicht unseren besten Tag. Jetzt kommt das nächste Spiel gegen Deutsch-Wagram und es wird genauso schwierig. Wir wissen, dass es wieder eine Herausforderung wird, weil unser Kader aktuell sehr klein ist. Trotzdem werden wir alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen – auch wenn es nicht einfach wird."