Spielberichte

ATSV Sparta Deutsch-Wagram, Trainer Ing. Christopher Petermann: "Für mich war es eine 0:0-Partie" – Elferchance bleibt ungenutzt

Deutsch-Wagram
SCG Eckartsau

Nach dem Duell in der Gebietsliga Nord/Nordwest zwischen ATSV Sparta Deutsch-Wagram und SCG Eckartsau ordnete Ing. Christopher Petermann die 0:2-Heimniederlage als Partie ohne große Höhepunkte ein. Aus seiner Sicht fanden beide Seiten zu selten Lösungen im Ballbesitz, den Unterschied machten zwei effiziente Momente der Gäste – einer kurz vor der Pause, einer kurz nach Wiederbeginn. Petermann sprach zudem von einem vergebenen Elfmeter seiner Mannschaft und davon, dass Eckartsau tief stand und auf Konter lauerte. Strittige Szenen gab es aus seiner Sicht nicht. Trotz der Enttäuschung richtet er den Blick bereits auf die nächste, sehr anspruchsvolle Aufgabe und traut seinem Team eine Überraschung zu.

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Ein Spiel wie 0:0 – Effizienz auf Seiten der Gäste

„Für mich war es eine 0:0-Partie, in der beide Mannschaften spielerisch keine Lösungen fanden“, fasste Petermann zusammen. Kurz vor der Pause gerieten die Gastgeber in Rückstand: „Eckartsau hat mit der ersten echten Chance aus dem Nichts getroffen.“ Deutsch-Wagram ging mit 0:1 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel bot sich die große Ausgleichschance vom Punkt – ohne Happy End: „Wir haben einen Elfmeter bekommen und hätten auf 1:1 stellen können. Der Tormann hat aber stark gehalten.“ Beinahe im Gegenzug legten die Gäste nach und stellten auf 0:2. Die Treffer erzielten Patrick Schmol (44.) und Sebastian Pötzl (53.).

Ballbesitz ohne Durchschlagskraft

Deutsch-Wagram hatte nach eigener Wahrnehmung mehr vom Ball, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. „Beim Ballbesitz lagen wir vorne, aber wenn du 0:2 verlierst, zeigt das, dass Ballbesitz alleine nichts aussagt. Eckartsau hat sich hinten reingestellt und auf Konter gewartet“, so Petermann. Auch die spielerische Linie kam an diesem Tag nicht zur Geltung: „Technik war an dem Tag kaum vorhanden.“ Zur Pause wurden Anpassungen vorgenommen, sie blieben jedoch ohne Wirkung: „Wir wollten in der zweiten Halbzeit mehr für das Spiel tun und haben an der Aufstellung gedreht. Leider hatte das wenig Effekt.“

Standards, Elfer und ein klarer Blick nach vorn

Ein Schwerpunkt lag auf ruhenden Bällen – und der Absicherung gegen die Stärke des Gegners. „Wir wussten, dass Eckartsau bei Standards – vor allem über die Nummer 30 – gefährlich ist. Wir hatten klare Vorgaben für unsere Einwürfe und Freistöße, wir konnten daraus aber kein Kapital schlagen.“ Abseits des gegebenen und stark parierten Elfmeters blieben Aufreger aus: „Es gab keine strittigen Szenen.“ Trotz der Enttäuschung richtet Petermann den Fokus sofort nach vorn: „Als Nächstes wartet der potenzielle Meister dieser Gebietsliga. Wir werden uns gut vorbereiten und versuchen, eine Überraschung abzuliefern.“ Sein Fazit bleibt nüchtern: „Für mich war es eine 0:0-Partie – Eckartsau hat aber zwei Tore gemacht.“

Gebietsliga Nord/Nordwest: Deutsch-Wagram : Eckartsau - 0:2 (0:1)

  • 53
    Sebastian Pötzl 0:2
  • 44
    Patrick Schmol 0:1