In der Gebietsliga Nord/Nordwest feierte der SC Prottes einen klaren 4:0-Heimsieg gegen den SC Laa/Thaya. Ozan Erkoc eröffnete, Dominik Vajdecka legte noch vor der Pause per Elfmeter nach, ehe Michael Drozd nach Seitenwechsel mit einem Doppelpack alles klar machte. Trainer Aljoscha Kroboth sprach von der erhofften Reaktion auf die Vorwoche und betonte: „Der wichtigste Moment im Spiel war das 2:0 kurz vor der Pause.“

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Prottes startete mit Tempo und klarer Ansage in die Partie. „Wir wollten eine Reaktion zeigen auf die Niederlage gegen Wullersdorf und haben sehr druckvoll begonnen“, erklärte Aljoscha Kroboth. Der frühe Aufwand zahlte sich in Minute 29 aus: Ozan Erkoc stellte auf 1:0 und brachte die Hausherren auf Kurs. Kroboth schwärmte vom Treffer als „wunderschönem Tor“ und ergänzte: „Es war eine Flanke von der Seite und ein Seitfallzieher im Zentrum.“ Danach verlor das Spiel für einige Minuten an Tempo, ehe kurz vor dem Pausenpfiff der nächste Prottes-Stich saß. Nach einem Foul im Strafraum verwandelte Dominik Vajdecka den fälligen Elfmeter zum 2:0 (44.). „Das 2:0 war sicher wichtig kurz vor der Halbzeit“, stellte der Coach klar. Mit der komfortablen Führung ging es in die Kabinen, der Pausenstand lautete 2:0.
Nach dem Wechsel kippte die Dynamik zunächst in Richtung der Gäste. Laa/Thaya schob die Linie nach vorne und kam zu Möglichkeiten. „Laa hat Druck erzeugt und hatte die eine oder andere Chance, wo unser Ersatz-Tormann, der eigentlich Feldspieler ist, gut gehalten hat“, sagte Kroboth und lobte damit den kurzfristig zwischen den Pfosten eingesprungenen Schlussmann. Prottes blieb geduldig und lauerte nun auf Umschaltsituationen – mit Wirkung. Michael Drozd nutzte den ersten großen Raum hinter der Kette und erhöhte in Minute 71 auf 3:0, nur zwei Minuten später legte er mit dem 4:0 (73.) eiskalt nach. „Das 3:0 und 4:0 waren im Konter gut ausgespielt“, so der Trainer. „Mit dem dritten Tor war das Spiel eigentlich erledigt.“ In der Schlussphase ließ Prottes hinten wenig zu und brachte den Sieg souverän heim.
In seiner Analyse hob Kroboth die Rückkehr zu alter Stabilität hervor: „Wir waren defensiv wieder stabil. Das war wichtig, weil es im letzten Spiel nicht so war.“ Gleichzeitig gefiel ihm die Spielfreude vor der Pause: „Wir hatten in der ersten Halbzeit gutes Positionsspiel und einen guten Rhythmus – wann attackieren wir, wann lassen wir uns fallen, wann gehen wir auf Ballbesitz.“ Respekt zollte er auch dem Gegner: „Laa hat offensiv Qualität, hat immer wieder Nadelstiche gesetzt. Da sind gute Spieler dabei. Momentan fehlt ihnen vielleicht das letzte Quäntchen Glück oder Selbstvertrauen.“
In der Tabelle steht Prottes nach 21 Runden bei 30 Punkten auf Rang sechs, Laa/Thaya hält bei 16 Zählern auf Platz 14 – für beide bleibt in den kommenden Wochen genug, woran man anknüpfen kann.