In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel setzte sich der SC Admira Gföhl zum Saisonabschluss mit 3:0 gegen den USV Raika Dobersberg durch. Gföhl hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und traf durch den Doppelpack von Michael Dietl sowie einen Treffer von Simon Stefanec. Dobersbergs Trainer Klaus Doppler sprach von einem verdienten Heimsieg: "Wir waren klar unterlegen, offensiv hatten wir zu wenig Durchschlagskraft." Damit spiegelte auch das Ergebnis einen Auftritt wider, in dem Gföhl die Partie kontrollierte und Dobersberg kaum Raum für eigene Angriffe ließ.
Über neunzig Minuten war das Heimteam das aktivere Team. Genau so ordnete es auch Klaus Doppler ein: "Gföhl war über neunzig Minuten die spielbestimmende Mannschaft und hat in dieser Höhe verdient mit 3:0 gewonnen." Dobersberg steckte viel Kraft in die Arbeit gegen den Ball. "Wir waren die ganze Spielzeit mit sehr viel Defensivarbeit beschäftigt. In der ersten Halbzeit haben wir das noch gut umgesetzt", erklärte der Trainer. Der Druck der Gastgeber blieb aber konstant – und er zahlte sich aus. In Minute 33 brachte Michael Dietl die Admira in Front, zur Pause stand es 1:0. Daran änderte sich bis zum Halbzeitpfiff nichts, auch weil Dobersberg in dieser Phase vor allem kompakt stand und wenig nach vorne riskierte.
Nach dem Seitenwechsel blieb Gföhl am Drücker und legte innerhalb weniger Minuten entscheidend nach. Michael Dietl erhöhte in Minute 57 auf 2:0, nur zwei Minuten später stellte Simon Stefanec mit dem 3:0 (59.) die Weichen endgültig auf Heimsieg. Doppler sah die Entstehung der Treffer klar: "Die Tore waren aus dem Spiel heraus, schöne Kombinationen, die wir leider nicht gut genug verteidigt haben." Er verwies zudem auf die Personalsituation: "Wir mussten diesmal sehr ersatzgeschwächt ins Spiel gehen." Einen einzelnen Knackpunkt wollte er dennoch nicht ausmachen: "Es gab keinen bestimmten Moment. Wir waren an diesem Tag klar unterlegen." Diskussionen über das Schiedsrichterteam gab es keine, Doppler meinte knapp: "Alles okay."
In der Analyse rückte der Dobersberger Coach die Offensive in den Mittelpunkt. "Vorne hatten wir zu wenig Durchschlagskraft und konnten kaum Chancen kreieren", sagte Doppler, der seiner Mannschaft aber den Einsatz nicht absprach: "Läuferisch und kämpferisch haben wir gut entsprochen." Die Zahlen des Tages passten dazu – drei Gföhler Treffer ohne Antwort, ein Doppelpack von Dietl und der Schlusspunkt durch Stefanec.
In der Endabrechnung schließt Gföhl die Saison als Zweiter mit 51 Punkten ab, Dobersberg als Fünfter mit 41 Zählern. Auch deshalb überwog beim Gäste-Trainer die Zufriedenheit: "Mit der Saison sind wir sehr zufrieden. Platz fünf am Ende ist eine Top-Platzierung. Gratulation an meine Spieler und an das gesamte Team."