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„Wir müssen in der Rückwärtsbewegung besser werden“ – Fettinger über USV St. Bernhard/F.

USV St. Bernhard/F.

In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel schloss der USV St. Bernhard/F. die Saison auf Rang sechs mit 41 Punkten ab. Trainer Manuel Fettinger zieht ein positives Fazit, markiert aber auch klar die Baustelle: Hinter der starken Offensive habe die Defensivarbeit zu oft gefehlt. „Wir waren mit der Rückrunde sehr zufrieden“, sagt er, „aber in der Rückwärtsbewegung müssen wir zulegen.“ Die Stimmung ist gut, der Kern bleibt zusammen – und in der Vorbereitung soll vor allem die Absicherung greifen.

Torwart in Blau und Schwarz stützt sich auf die Knie

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Offensive im Flow, hinten zu offen – der Rückblick des Trainers

Fettinger blickt ohne Schönfärberei auf die abgelaufene Saisonhälfte. „Ich bin mit der Rückrunde sehr zufrieden. In einigen Spielen wäre sogar mehr möglich gewesen, aber grundsätzlich passt es“, hält der Coach fest. Dann wird er konkret: „Die Abwehr war unser Problem. Wir haben die Defensivarbeit ein bisschen vernachlässigt.“ Gleichzeitig unterstreicht er die größte Stärke seines Teams: „Offensiv waren wir sehr, sehr gut. Ich glaube sogar, wir haben die meisten Tore geschossen.“ In der Tabelle spiegelt sich das Bild eines offensivfreudigen, aber schwankenden Teams wider: Vom Spitzenplatz zum Auftakt über ein Abrutschen bis auf Rang zwölf zur zehnten Runde, ehe St. Bernhard/F. wieder zulegte und letztlich als Sechster mit 41 Zählern abschloss.

Kadernews: Stamm bleibt, zwei Abgänge – drei Neue für mehr Balance

Die Basis für den nächsten Schritt steht: „Die Stimmung ist sehr gut. Die Jungs bleiben großteils an Bord, wir haben Spaß und ziehen voll mit“, sagt Fettinger. Personell bleibt es im Betreuerteam unverändert, der Kader ist aktuell vollzählig und fit. Verändern wird sich dennoch etwas: „Wir werden uns von Andre Mutschker und Dominik Hasseler trennen“, so der Trainer. Auf der Habenseite stehen drei Verpflichtungen: „Florian Ettenauer ist ein junger, ambitionierter Stürmer. Benjamin Skorsch ist ein junger, ambitionierter Verteidiger. Und Roman Wawra kommt vom Landesligisten Schrems, ein großgewachsener Innenverteidiger mit Führungspersönlichkeit.“ Die Mischung aus Tempo vorne und Stabilität hinten soll den Konkurrenzkampf anheizen – und genau dort ansetzen, wo zuletzt etwas gefehlt hat.

„Liga ist beeindruckend stark“ – Anspruch, Dank und ein klarer Schwerpunkt

Der Coach ordnet die Spielklasse ein und verteilt Respekt: „Mich haben mehrere Gegner beeindruckt. Die ganze Liga ist sehr stark, viele Mannschaften sind auf ähnlichem, sehr gutem Niveau. Langenlois hat sich verdient durchgesetzt – Gratulation zum Meistertitel.“ Für St. Bernhard/F. ist die Marschroute eindeutig: „Wir werden unsere Defensivarbeit verbessern. Wir müssen in der Rückwärtsbewegung als Mannschaft besser funktionieren – das ist unser Schwerpunkt für die kommende Saison.“ Zum Schluss richtet Fettinger den Blick über den Rasen hinaus: „Wir sind ein kleiner Verein und sehr stolz auf unsere treuen Fans und Sponsoren. Ein großes Lob an alle, die zum Verein gehören.“