Spielberichte

„Wir sind mit der Saison absolut zufrieden“ – Doppler freut sich über 24-Punkte-Frühjahr

USV Dobersberg

Der USV feiert den nächsten Schritt: In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel schloss der USV Raika Dobersberg die Spielzeit auf Rang fünf mit 41 Punkten ab – und blickt nach einem starken Frühjahr mit 24 Zählern zufrieden zurück. Trainer Klaus Doppler spricht von einer „absolut Top-Saison“, lobt Geschlossenheit und Einsatz und gönnt seiner Mannschaft die kurze Sommerpause, ehe Anfang Juli der Neustart ansteht. Personalthema Nummer eins: kein Neuzugang, ein Abgang mit Rene Wendl sowie zuletzt mehrere Blessuren, die bis zum Vorbereitungsstart auskurieren sollen.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Starkes Frühjahr und Konstanz: Dobersberg arbeitet sich nach oben

Im Rückblick klingt bei Klaus Doppler viel Stolz mit, vor allem auf die Entwicklung über die Monate hinweg. „Wir sind mit der Saison absolut zufrieden. Wir haben ein sehr starkes Frühjahr gespielt und konnten uns in vielen Dingen steigern“, fasst der Trainer zusammen. Die Zahlen unterstreichen das Gefühl: 24 Punkte allein nach der Winterpause, insgesamt 41 Zähler und am Ende Platz fünf. Der Weg dorthin war kein Selbstläufer. In den ersten Runden schwankte die Position, später hielt sich Dobersberg stabil im Vorderfeld, war zwischendurch sogar auf Rang drei notiert und beendete die Saison nur knapp hinter dem Spitzenquartett. Genau diese Konstanz nach der Pause hebt Doppler hervor: „Wir haben uns in vielen Bereichen verbessert.“ Das Team blieb über weite Strecken das aktivere, ließ hinten wenig zu und legte im Frühjahr spürbar zu – ohne die Bodenhaftung zu verlieren.

„Sehr, sehr positiv“: Teamgeist, ehrliches Lob – und eine klare Ausnahme

Die Grundlage für den Schlussspurt sieht der Coach in der Stimmung und im Miteinander. „Die Stimmung ist sehr, sehr positiv. Wir genießen jetzt die drei Wochen Sommerpause und starten Anfang Juli wieder mit frischen Kräften“, sagt Doppler. Er betont, dass heuer nicht einzelne Namen im Vordergrund standen, sondern das Kollektiv. „Der Einsatz des gesamten Kaders war vorbildlich. Wir haben unsere Ausfälle durch die nachrückenden Spieler sehr gut kompensiert. Das Lob gilt der gesamten Mannschaft, dem Betreuerteam, dem Sektionsleiter und auch unseren Fans, die uns immer tatkräftig unterstützen.“ Bei aller Zufriedenheit bleibt der Trainer ehrlich, wenn es um die schwerste Aufgabe der Saison geht: „Am meisten beeindruckt hat uns die Mannschaft aus Gars/Kamp. Auswärts hatten wir über 90 Minuten keinen Zugriff. Sie waren lauffreudig, zweikampfstark, zielstrebig nach vorne und defensiv ohne Schwächen – da hatten wir diesmal keine Chance.“ 

Kaderupdate, Wehwehchen und Ausblick: kurze Pause, klarer Plan

Während sportlich vieles passt, bleibt der Sommer überschaubar bewegt. „Neuzugänge gibt es keine zu vermelden. Wir haben leider einen Abgang mit Rene Wendl, der nach Waidhofen an der Thaya wechseln wird“, erklärt Doppler. Verletzungsmäßig war zuletzt Geduld gefragt. „Es gibt nach wie vor ein paar Spieler, die ihre Verletzungen auskurieren. Wir haben zwei Meniskusverletzungen und zwei oder drei Muskelfaserrisse.“ Entwarnung folgt sofort: „Ich denke, bis zum Start der Sommervorbereitung sollten alle wieder an Bord sein.“ Damit steht der Plan: drei Wochen durchschnaufen, Akkus laden, dann Anfang Juli mit demselben Betreuerstab den nächsten Schritt anvisieren. Dopplers Schlusswort klingt wie ein Dank und eine Ansage zugleich: „Danke für die tolle Saison. Jetzt sollen alle ein paar Wochen Sommer genießen, um dann wieder gestärkt in die neue Saison hineinzustarten.“