Spielberichte

"Das 1:0 war der Dosenöffner" – Kirchberg/Altenwörth belohnt sich für klare Überlegenheit mit 4:0

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
USC Kirchberg/Altenwörth
USV Raabs/Thaya

In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat USC Kirchberg/Altenwörth gegen USV Raabs/Thaya einen am Ende deutlichen 4:0-Heimsieg eingefahren. Zur Pause stand es noch 0:0, danach öffnete das 1:0 die Partie. Trainer Oliver Oberhammer sprach von einem Spiel "auf ein Tor" und sah seine Mannschaft spielerisch besser mit deutlichen Torchancen, auch weil der Ball gut lief und Raabs kaum zu Kontern kam.

Jugendliche Spieler mit Bällen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Geduld bis zur Pause, dann fiel der Bann

Wer nur auf das 0:0 zur Halbzeit blickte, bekam laut Oliver Oberhammer ein unvollständiges Bild dieser Partie. Der Trainer von Kirchberg/Altenwörth sah seine Mannschaft vom Anpfiff weg als das spielbestimmende Team und sprach nach dem Schlusspfiff von einer durchgehenden Überlegenheit. "Es war ein Spiel auf ein Tor", sagte Oberhammer und ergänzte auch gleich, dass der Sieg deshalb "verdient" gewesen sei. Dass es trotzdem bis in die 58. Minute dauerte, ehe Tobias Fiedler das 1:0 erzielte, lag aus seiner Sicht vor allem daran, dass die Gastgeber ihre Möglichkeiten vor der Pause noch nicht nutzten. "In der ersten Halbzeit hatten wir schon vier hochkarätige Chancen, die wir leider noch nicht verwerten konnten", sagte er. Umso wichtiger war der erste Treffer nach dem Seitenwechsel. "Das 1:0 war natürlich der Dosenöffner und haben uns danach mit drei weiteren Toren belohnt", meinte Oberhammer. Nur fünf Minuten später legte Philipp Klimpfinger das 2:0 nach und brachte die Gastgeber endgültig in eine Position, aus der sie das Spiel nicht mehr aus der Hand gaben.

Ball gut laufen lassen und kaum etwas zulassen

Dass sich die Überlegenheit am Ende auch so klar im Ergebnis niederschlug, führte Oberhammer vor allem auf die Geduld im Ballbesitz zurück. "Wir haben an diesem Tag sehr gut den Ball laufen lassen und uns im Positionsspiel einige Torchancen herausgespielt", sagte der Kirchberger Trainer. Für ihn war aber nicht nur das Offensivspiel ein entscheidender Punkt, sondern ebenso die Arbeit gegen den Ball. "Raabs überließ uns den Ball, wir waren an diesem Abend besser und hatten eine sehr gute Konterkontrolle", hielt er fest und verwies darauf, dass genau dieser Punkt in den vergangenen Spielen nicht immer so gut gelungen sei. Raabs erlebte er dabei als unangenehmen Gegner, obwohl die Gäste aus seiner Sicht personell geschwächt angetreten waren. "Sie haben versucht, kompakt zu verteidigen. Solche Spiele sind immer schwierig.", erklärte Oberhammer. Gerade deshalb war er zufrieden, dass seine Mannschaft diesmal "wenig Fehler" machte und dem Gegner über weite Strecken kaum etwas anbot.

Fiedler macht spät den Deckel drauf

Die Entscheidung fiel auf der Anzeigetafel erst spät, auch wenn Kirchberg/Altenwörth die Partie da längst im Griff hatte. In der 88. Minute stellte Tobias Fiedler auf 3:0, in der Nachspielzeit traf er noch einmal zum 4:0 und schnürte damit einen Dreierpack. Für Oberhammer war vor allem der dritte Treffer der Moment, in dem das Spiel endgültig entschieden war. "Das 3:0 war die Entscheidung", sagte er nach dem Schlusspfiff. Dazu kam, dass seine Mannschaft die Schlussphase laut Trainer nach einer Verletzung zu zehnt beenden musste, da Kirchberg schon alle 5 Wechsel ausgeschöpft hatte und dennoch nichts mehr anbrennen ließ. Große Diskussionen gab es an diesem Abend ohnehin nicht, auch den Schiedsrichter bewertete Oberhammer kurz und knapp als "in Ordnung". Sein Gesamtfazit fiel entsprechend positiv aus: "Es war eine sehr gute Leistung gegen einen Gegner, der zwar ersatzgeschwächt, aber trotzdem unangenehm zu bespielen war." Mit zehn Punkten aus sechs Runden bleibt Kirchberg/Altenwörth damit im oberen Bereich der Tabelle, während Raabs nach dem 0:4 weiter im unteren Feld bleibt.

Gebietsliga Nordwest/Waldviertel: Kirchberg/Altenwörth : Raabs - 4:0 (0:0)

  • 92
    Tobias Fiedler 4:0
  • 88
    Tobias Fiedler 3:0
  • 63
    Philipp Klimpfinger 2:0
  • 58
    Tobias Fiedler 1:0