Ungleiche Duelle erwarten uns in der 18. Runde der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel. Denn der Erste spielt gegen den Letzten, der Zweite gegen den Vorletzten. In der Tabelle haben drei Mannschaften den Anschluss verloren. Für sie wären Punkte unbedingt notwendig.
Wenn der Erste gegen den Letzten spielt, braucht man über die Favoritenrolle nicht mehr viel diskutieren. Alle Statistiken sprechen klar für die Guntersdorfer. Auch der Heimvorteil spielt dem Leader in die Karten. Zudem muss Hartl Haus erst die Niederlage der Vorwoche wegstecken.
Die Horner Amateure sind weiterhin das Team der Stunde. In der Rückrunde haben sie bislang alle fünf Spiele gewonnen. Zudem kassierten sie nur zwei Gegentreffer (Bestwert der Liga) und trafen zugleich elf Mal. Kein Team traf öfter. Aber aufpassen: Groß Gerungs ist eine ganz gefährliche Auswärtsmannschaft.
Beide Mannschaften können nicht in Bestbesetzung antreten. Während bei Sieghartskirchen Kristijan Cosic fehlt, muss Langenlois auf den gesperrten Branislav Hamar verzichten. Sieghartskirchen hat im Abstiegskampf in der Vorwoche mit dem ersten Rückrundensieg frisches Selbstvertrauen getankt.
Grafenwörth erlitt in der Vorwoche einen bitteren Rückschlag im Titelkampf. Fünf Punkte und eine etwaige Rückreihung sprechen gegen Grafenwörth. Gegen Schweiggers muss nun ein Sieg für die Fangmeyer-Elf her. Allerdings zeigte sich Schweiggers im Frühjahr stark verbessert, holte zehn der 15 möglichen Punkte.
Vorletzter gegen Zweiten - die Fronten sind klar abgesteckt. Doch der Außenseiter aus Kirchberg zeigte schon in der Vorwoche Nervenstärke, setzte sich in Echsenbach durch. Damit dürfte auch frisches Selbstvertrauen getankt worden sein. Bei Rehberg fehlt Georg Mandlbauer nach seiner roten Karte.
Sechs Punkte aber nur ein Platz liegen zwischen den beiden Mannschaften. Für Altenwörth ist ein Sieg auswärts Pflicht. Doch genau das war in dieser Saison das große Problem. Nur sechs Tore in neun Auswärtsspielen, lediglich vier Punkte in der Fremde geholt. Keine Mannschaft weist auswärts eine schlechtere Bilanz auf.
Die Zuschauer dürfen sich auf ein ausgeglichenes Duell einstellen. Zwar spricht die Statistik und der Tabellenplatz für Zwentendorf, allerdings könnte der Heimvorteil für Weißenkirchen den Unterschied ausmachen. Im Kampf um den Klassenerhalt wäre ein Dreier der Heimischen wohl schon die halbe Miete.