Spielberichte

Stefan Pürrer (Trainer USC Kirchschlag): "So muss man in ein Derby reingehen"

USC Kirchschlag
SVg Breitenau

In der Gebietsliga Süd/Südost feierte der USC Kirchschlag im Derby gegen SVg Breitenau/Schwarzau einen klaren 3:0-Heimsieg. Alle drei Treffer fielen vor der Pause, danach verteidigte Kirchschlag die Führung abgeklärt. Trainer Stefan Pürrer sprach von einem verdienten Derbysieg, lobte Auftritt und Zweikampfverhalten. Besonders das 1:0 nach Ballgewinn und Direktpassspiel blieb ihm in Erinnerung, zugleich forderte er für Halbzeit zwei mehr Mut. Die Punkte bleiben in Kirchschlag, das Derbygefühl ebenso – und die Null stand bis zum Schluss.

Mannschaft schwört sich vor dem Spiel ein - im Vordergrund ist das Tor zu sehen

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Blitz-Dreierpack vor der Pause stellt die Weichen

Kirchschlag kam mit Derby-Biss auf den Platz und belohnte sich binnen einer guten Viertelstunde dreifach. Den Anfang machte Tobias Ofenböck in der 30. Minute mit dem 1:0, ehe Tim Hofbauer nur drei Minuten später das 2:0 nachlegte. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Stefan Weidinger in Minute 44 auf 3:0 – ein knackiger Dreierschlag, der die Richtung vorgab. Pürrer beschrieb den Start so: "Wir sind in der ersten Halbzeit sehr gut ins Spiel gekommen, haben die Zweikämpfe angenommen und die nötigen Tore gemacht. Da waren schöne Treffer dabei." Besonders hängen blieb ihm der Opener: "Das schönste Tor war das 1:0: Ballgewinn im Mittelfeld und eine Kombination über drei Stationen im Direktspiel – ein wunderschöner Treffer." Spätestens da kippte das Derby endgültig für die Hausherren. "Nach dem 3:0 in der ersten Halbzeit – die drei Tore fielen innerhalb von 15 Minuten – war für uns klar, dass es in unsere Richtung geht", hielt der Trainer fest.

Nach der Pause kompakt, ohne Zittern – Lob für die Defensive und den Unparteiischen

Nach dem deutlichen Vorsprung ging es für Kirchschlag um Kontrolle und Stabilität. Pürrer legte den Fokus bewusst auf die Defensive: "In der zweiten Halbzeit war es wichtig, dass wir die Null halten und defensiv kompakt stehen. Von Breitenau haben wir keine Hundertprozentige zugelassen." Seine Mannschaft zog den Plan durch, hielt die Räume eng und blieb aufmerksam in den Zweikämpfen. Ganz ohne Kritik wollte der Coach den Auftritt aber nicht stehen lassen: "Trotzdem müssen wir nach einem 3:0 noch nachlegen und uns nicht reindrücken lassen, sondern frei drauflosspielen. Es kann nichts passieren." Den Gegner ordnete er respektvoll ein: "Breitenau ist eine spielerisch starke Mannschaft. Gerade im zentralen Mittelfeld haben sie sehr gute Leute." Auch die Spielleitung war kein Thema: "Es gab keine strittigen Szenen. Der Schiedsrichter hat gut gepfiffen." Unterm Strich blieb ein abgeklärter Auftritt mit sauberer Defensivarbeit – und das zu Null im Derby.

Stimmen und Einordnung: Kirchschlag holt sich Derby-Rückenwind

Was den Unterschied machte, brachte Pürrer klar auf den Punkt: "Das Auftreten, das Zweikampfverhalten über neunzig Minuten. So muss man in ein Derby reingehen." Seine Elf hatte mehr vom Spiel, nutzte die Druckphase vor der Pause eiskalt und ließ hinten wenig zu – die Mischung, die es in solchen Duellen braucht. Mit nun 30 Punkten reiht sich Kirchschlag auf Rang sieben ein, Breitenau hält bei 35 Zählern und bleibt im Vorderfeld. Für die kommenden Wochen nimmt Pürrer Selbstvertrauen und zugleich Ansprüche mit: Mutiger bleiben, Chancen nachlegen, den Deckel früher draufmachen. Die Basis steht: ein klarer 3:0-Derbysieg, getragen von Ofenböck, Hofbauer und Weidinger vor der Pause – und von viel Disziplin danach. Genau so sah ein gelungener Kirchschlager Fußballabend aus.

Gebietsliga Süd/Südost: Kirchschlag : Breitenau - 3:0 (3:0)

  • 44
    Stefan Weidinger 3:0
  • 33
    Tim Hofbauer 2:0
  • 30
    Tobias Ofenböck 1:0